„Erzähl mir eine Geschichte“

Das Motto von Ora könnte nicht besser gewählt sein: „Erzähl mir eine Geschichte“, hieß es gestern im Burggewölbe auf der Neuerburg (Eifel). Äußerst passabel für diesen Blog, aber auch den Ora-Blog. Unklar ist bislang, ob ein Punkt oder ein Ausrufezeichen hinter dem Satz steht.

Aber steckt das Leben nicht voller Geschichten?  Und vielleicht ergibt sich im Laufe der Ora-et-Labora Woche ja ein roter Faden.  Oder mehrere Fäden, die verdichtet zu Schnüren, Seilen, Tauen, an denen wir uns entlang hangeln können. Ob es wie am Schnürchen klappt? Mal sehen.

„Erzähl mir eine Geschichte“ weiterlesen

Worte zur Corona Krise von Hermann Häring

Am 22. April wollte Hermann Häring den Abend der Rottenburg-Tübinger ND-Gruppe gestalten. „Die neue Bedeutung der Mystik als Ausweg aus einem verhärteten Glaubenssystem wäre sein Thema gewesen. Aufgrund der bekannten Situation ist dies nun leider nicht möglich. Soweit die schlechte Nachricht“, schreibt Winfried Schreck, Rottenburg.

„Hermann hat jedoch die „erzwungene Distanz“ dazu genutzt, um sich mit der Corona Pandemie als Theologe eingehend auseinanderzusetzen. Seine von ihm verfassten „Worte zur Corona-Krise“ hat er uns freundlicherweise überlassen.“

Im ND-Blog folgen die Texte als Vierer-Serie: „Verlorene Sicherheiten“, „Entfesselte Zeiten“, „Blockierte Gemeinschaft“ und „Verschwörung auf Leben und Tod“.

Lieber Hermann, Dir hierfür herzlichen Dank. So ermöglichst Du uns wenigstens einen digitalen Gruppenabend. Auch möchte ich es nicht versäumen Euch/Ihnen die Osterwünsche von Hermann und seiner lieben Frau Inge weiterzugeben. Der Programm-Ausschuss schließt sich dem an. Gesegnete Ostern. Ostern fällt auch in diesem Jahr nicht aus, wir feiern es eben nur anders. Und noch eines: Bleibt gesund.

Für den Programmausschuss Winfried Schreck“

Lektüretipp „Erlebtes und Bewegtes“

Liebe Bundesgeschwister,

eine Epidemie hält uns gefangen. Ostern ist dieses Jahr anders. Keine gemeinsame Ostergottesdienste, kein ND-Kongress in der Osterwoche, keine Besuche bei Verwandten, Osterspaziergänge höchstens zu Zweit. Es bleibt die schriftliche und digitale Kommunikation. Diese will ich nutzen. Ich wünsche Euch allen auf diesem Weg ein besonders frohes und gesegnetes Osterfest.

Um zur Abwechslung etwas beizutragen, teile ich Euch mit, dass soeben ein Buch von mir erschienen ist „Erlebtes und Bewegtes“, dessen Umschlagseite ich als Anlage beifüge.

Lektüretipp „Erlebtes und Bewegtes“ weiterlesen

„Bleiben wir uns – auf Abstand – nahe!“

Ich habe das Gefühl, an einer großen Feldstudie teilzunehmen. Das Thema der Studie: Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn sie über eine längere, aber absehbare Zeit in die soziale Isolierung geht? Wenn Familien sich nicht mehr generationenübergreifend sehen dürfen, wenn alte und kranke Menschen nicht mehr besucht werden dürfen, wenn Sterbende alleine sterben müssen ,Schulen und Kitas und auch Kirchen geschlossen werden, wenn menschliche Nähe und Berührung verboten werden.

Bei allem, was sich an Bildern von Vereinsamung und wirtschaftlichen als auch psychischen Nöten aufdrängt, versuche ich mir bewusst zu machen, was sich auch zum Guten wenden könnte:

„Bleiben wir uns – auf Abstand – nahe!“ weiterlesen

Mainzer AufbruchsKongress in der Osterwoche und der Freitag, der Dreizehnte

Am Freitag, dem dreizehnten März, waren die Weichen gestellt. 60 Seiten Programm waren layoutet und warteten, in den Druck zu gehen. Im Endspurt hatten wir in der Programmkommission das eine oder andere inhaltliche Schmankerl im Kongressgeschehen verankert.

Aufbrüche halten wir Programmgestalter*innen für notwendiger denn je. Nach dem politischen Sündenfall zu Erfurt mit den folgenden Verwerfungen. Die Terroranschläge in Halle und Hanau. Beim Synodalen Weg angesichts der Streitereien in der Bischofskonferenz und nach der allerhöchstens halbherzigen Aufnahme der Ideen der Amazonien-Synode durch Papst Franziskus.

Deshalb hatten wir mehrere rote AufbruchsFäden geknüpft durch das Kongressgeschehen im Dialog mit Treiberinnen und Treibern der Transformation.

Mainzer AufbruchsKongress in der Osterwoche und der Freitag, der Dreizehnte weiterlesen

„Seid Hauptdarsteller der Veränderung“ – Impuls zum Gespräch der Generationen

Herzlich willkommen zum Nachtimpuls, den wir vom Ak ‚Gerechtigkeit & Globalisierung‘ vorbereitet haben. Unser Gedanke ist, die Generationen miteinander ins konstruktive Gespräch zu bringen. Wann denn, wenn nicht jetzt auf dem Jubiläumskongress. Dass dies ganz schön schwierig ist, dafür gibt es viele Beispiele aus der neudeutschen Bundesgeschichte. Aber hält sie auch Lernerfahrungen bereit.

Vielleicht habt Ihr die Eingangsmusik “ Zu Asche, zu Staub“ aus der Serie Babylon Berlin erkannt. Sie führt ins Berlin der ausgehenden zwanziger Jahre. Entführt uns mitten in die unruhige Weimarer Zeit, als die Jugendbewegung – erwachsen geworden – langsam zurückschwappt in die Städte, als die ND’er in der Hauptstadt sich ausdrücklich als „Großstadtjugend“ verstehen.

„Seid Hauptdarsteller der Veränderung“ – Impuls zum Gespräch der Generationen weiterlesen

Unterstützt Ora & Labora! Vorbereitungswochenende auf der Neuerburg

Keine Routineveranstaltung verspricht das Vorbereitungswochenende von Ora&Labora vom 22. – 24. März zu werden. Natürlich: Der intensive Inspektionsgang durch wirklich alle Ecken und Winkel der Neuerburg steht an, wo sorgfältig Renovierungsmaßnahmen notiert werden. Hinzu kommen Ideen für Innovationsprojekte wie etwa 2018 die Rutsche in den Burghof. Sorgsam wägen wir ab, welche der Arbeitsmaßnahmen im Sommer angepackt werden und wer für die Bauprojekte verantwortlich ist. Das alles ist Routine.

Außergewöhnlich aber in diesem Jahr:

Unterstützt Ora & Labora! Vorbereitungswochenende auf der Neuerburg weiterlesen

Erzähl‘ uns Deine Geschichte – Die Sammelphase ist gestartet.

Gleich rutschen wir ins Jubiläumsjahr. Was entfachte das Feuer der Begeisterung für die Aktivitäten? Deshalb liebe Bundesgeschwister aus ND, KSJ und Heliand: Erzähl’ uns Deine ND-Geschichte! Zum hundertjährigen Jubiläum des Bund Neudeutschland sammeln wir mindestens hundert Geschichten von Bundesgeschwistern. Die ersten sind bereits eingetroffen und erscheinen in Kürze auf diesem Blog.

Aus Euren Erzählungen ergibt sich ein facettenreiches Spektrum der Erlebnisse und Erfahrungen. Der Anspruch ist nicht, die Bundesgeschichte hundertprozentig abzubilden und festzuschreiben. Aber Eure biographischen Momentaufnahmen liefern eine narrative & digitale Bundesgeschichte.

Ausgangspunkt für die persönlichen Erzählungen bilden diese drei Fragen:

  • Welches Erlebnis im ND hat Dich geprägt?
  • Wie hat der ND Dein Leben verändert?
  • Welche Erfahrung ist in Deinen Augen äußerst wichtig, um sie den nachfolgenden ND-Generationen weiterzugeben?

Wir sammeln die Geschichten und werden sie peu à peu auf der ND-Website veröffentlichen. Flankierend werden die Geschichten mit Informationen über den Bund ergänzt.

  • Pro Frage können gut 2.000 Zeichen geschrieben werden.
  • Schreibt uns Deine / Eure ND-Geschichte per Mail: info@nd-blog.de Oder per Briefpost an die Gabelsbergerstraße 19, in 50674 Köln
  • Jemand aus der Redaktion bearbeitet den Text behutsam und nimmt Rücksprache mit der Autorin / dem Autoren, bevor sie veröffentlicht wird.

Wir freuen uns auf Deine und Eure Geschichten

Barbara Sandfort, Christian Pöpperl, Daniel Al-Kabbani, Johannes Menze, Klaus Mock, Klaus Neumann, Marie Nitschke-Zega, Matthias Respondek, Renate Spannig, Wolfgang Kramer