Der NextDay-Blog ist die Austauschplattform zu Themen und Veranstaltungen im ND. Mailt Eure Texte und Bilder an

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Aktuell findet der digitale ND-Kongress, Thema „#NDimAufbruch“, statt. In Zeiten der Covid19-Pandemie gewinnt das Thema an Brisanz.

Infos zum Kongress findet ihr unter der Kategorie  #NDimAufbruch,
Texte, Bilder und Gedanken zum Thema unter #Aufbruchsgedanken.

Fünf Impulse für den Aufbruch in eine soziale Urbanität – Die Einladung zu Breakout-Sessions

München gibt durchaus auch als Hotspot, was den Wohnungsmarkt aber auch innovative Projekte angeht. Mit tatkräftiger Unterstützung der Region München lokalisieren wir die Kongressdebatte in der Weltstadt mit Herz. An dieser Stelle präsentieren wir die fünf Impulsgeber*innen.

Ab 16:20 Uhr am 13. März thematisieren sie Aufbrüche. Die Impulse vertiefen wir in Breakout-Sessions.

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Zoomdebatte: Verabschiedet sich der Papst vom ‚Gerechten Krieg‘?

Ak Gerechtigkeit & Globalisierung lädt für Donnerstag, 11 Februar, 19:00 Uhr zur Zoomdebatte

Der Ak Gerechtigkeit & Globalisierung startet zusammen mit Pax Christi und der KAB eine Diskussionsserie über die jüngste Enzyklika des Papstes. „Fratelli tutti“ beinhaltet viele spannende Aspekte. Am 11. März, jetzt Donnerstag, ab 19 Uhr, beginnen wir – einer Idee von Pax Christi folgend – mit der Frage „Verabschiedet sich der Papst vom gerechten Krieg?“. Seit dem Kongress 2015 kooperieren wir mit den beiden Verbänden, um Fragen der globalen Gerechtigkeit zu debattieren. Sowohl regional als auch auf Kongressen.

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„Für mich steckte alles Wichtige für den Aufbruch da drin“

AufbruchsGedanken von Maria Fischer, Schmallenberg

„Ich freue mich riesig, bin etwas aufgeregt und neugierig, denn Montag kam die Mail von der Apothekerkammer, daß ich bei der Impfstoffzubereitung im Impfzentrum vom Hochsauerlandkreis dabei bin!

Zur Info für die meisten von Euch: in NRW dürfen wir Apotheker unseren Beitrag zur Impfung gegen COViD-19 leisten und unsere pharmazeutischen Kenntnisse und Fähigkeiten im o.g. Rahmen einbringen.So werde ich am Sonntag, den 21.2. gemeinsam mit einer Arbeitskollegin zum Impfzentrum aufbrechen.

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Schweigen herrschte wirklich lang genug

In einem hörenswerten Interview mit dem Deutschlandfunk erklärte letzte Woche Lisa Kötter: „Gefährlich macht uns, glaube ich, dass wir keine Vereinigung von Theologen sind, die darüber diskutieren, wie viele Engel auf die Kirchenspitze passen, sondern dass die Bewegung Maria 2.0 tatsächlich aus der Mitte der Gemeinden kam. Das sind Frauen, die jahrzehntelang teilweise ihre Dienste in der Kirche ehrenamtlich versehen haben, wir haben zwar auch Theologinnen, viele studierte Frauen, in der Bewegung. Aber im Grunde sprechen wir mit der Stimme derer, die sich einfach auf das Evangelium berufen und diese ganzen Machtspielchen nicht mitmachen.“

„Schweigen war gestern“, hat Lisa Kötter ihr Buch überschrieben, das am 1. März erscheint und aus dem sie beim Frauenkonklave zu Beginn des AufbruchKongresses gelesen hat. Die freischaffende Malerin aus Münster und in der Gemeinde Heilig Kreuz eine „ganz normale Kirchgängerin“ gehört zum Gründungskern von Maria 2.0. 

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Was ich von Maria 2.0 halte …

Ein Zwischenruf von Ottmar John

Maria 2.0 ist eine Reaktion auf die Verschärfung der Krise des kirchlich verfassten Christentums, vor allem auf die speziellen Krisensymptome der katholischen Kirche. Aktiv auf die Krise zu reagieren ist gut.

Maria 2.0 gibt denen eine Identifikationsmöglichkeit, für die alle oder einige ihrer Forderungen selbstverständlich und überfällig sind. In meinem persönlichen kirchlichen Nahbereich bin ich niemanden begegnet, der die Forderungen von Maria 2.0 ablehnte. In Krisen ist Streit unausweichlich. Schlimmer als Streit ist Verbitterung.

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Nachlese zum Thesenanschlag von Maria 2.0 am 21. Februar

Resümee Maria 2.0 übermittelt von Renate Spannig, die die Thesen mit formuliert und auch die Aktion koordiniert hat.

Wir, die Bewegung Maria 2.0, sind überwältigt von der Resonanz auf den Thesenanschlag vom vergangenen Wochenende. Wir freuen uns über eine große Beteiligung und Unterstützung aus 19 Bistümern, in denen die Thesen Maria 2.0 an über 1.000 Dom- und Kirchentüren aufgehängt wurden. Dies geschah an vielen Orten in Kooperationen mit den großen Frauenverbänden KFD, KDFB oder bereits länger bestehenden Reformbewegungen wie Wir-sind-Kirche.

Insgesamt wurde der Thesenanschlag an den Dom- und Kirchentüren von Passanten vor Ort, Interessierten im Netz, den Print- und Online-Medien sowie den großen TV Sendern sehr positiv aufgenommen und kommentiert. 

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„Aufbrechen und ins Horn stoßen“

AufbruchsGedanken von Werner Reckert

Das Thema „Aufbruch“ und ein neues Format prägen den ND Kongress in diesem Jahr. Um einen persönlichen Aufbruchsgedanken gebeten, schreibe ich gerne ein paar Zeilen. Aufbruch – wohin oder wozu?

Da kam mir der Spruch in den Sinn: „Lasset uns aufbrechen und ins Horn stoßen“. Dieses Leitmotiv findet sich in der Bibel in den Büchern des Alten Testaments, z. B. bei Josua 6.1 ff. Die Israeliten brechen auf, ziehen um die Mauern der Stadt Jericho und bringen mit dem Blasen der Hörner und Kriegsgeschrei die Mauern der Stadt zum Einsturz, so wie Ihnen verheißen wurde.

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Wo Aufbruch nötig und überfällig ist

AufbruchsGedanken von Hilke Heiny

Definitiv nötig und mehr als überfällig ist aus meiner Sicht ein globaler Aufbruch für ernsthafte Bemühungen um mehr Klimaschutz. Hoffnung hat mir dort die Reichweite von „fridays for future“ gemacht. An dem Thema kam 2019 niemand vorbei, die „scientists for future“ haben sich in kürzester Zeit zusammengeschlossen, die Bewegung unterstützt und die Politik und Wirtschaft (aber auch alle anderen) zum schnellen und wirksamen Handeln aufgefordert.

Hier hatte ich ein wirkliches Aufbruchsgefühl, die bunten und riesigen Demonstrationen in Hamburg waren sehr eindrucksvoll. Noch im Sommer 2020 gab es große virtuelle Proteste und gelungene Versuche, dem Thema weiterhin Gehör zu verschaffen.

Ich wünsche mir sehr, dass dieser Aufbruch seinen Schwung, trotz Corona, wiederfindet. Dass sehr große Einschnitte und auch Einschränkungen nötig sind, ist vielen klar. Dass deren Umsetzung auch kurzfristig machbar sein können, zeigen aus meiner Sicht die enormen Veränderungen im Alltag, die durch die Corona-Schutzmaßnahmen gerade schon aktuell sind. Hier würde ich mir auf dem Weg zum „neuen Normal“ wünschen, dass wir nicht in alte Muster verfallen, sondern uns einen wirklichen Aufbruch trauen.

Neuer Thesenanschlag nach 500 Jahren – Thema beim ND-Frauenkonklave

Quer durch die Republik hängen Frauen von der Reformbewegung Maria 2.0 heute Thesen an Dom- und Kirchentüren. Mit diesem Thesenanschlag 2.0 weisen sie auf die eklatanten Missstände in der katholischen Kirche hin und untermauern damit ihre Forderungen nach Reformen hin zu einer zukunftsfähigen Kirche.

Mit dabei auch ND’erinnen (Foto). Der AufbruchsKongress reflektiert die Kampagne direkt am heutigen Aktionstag ab 19:00 Uhr im Dritten ND-Frauenkonklave.

„An alle Menschen guten Willens“ richtet Maria 2.0 diese sieben Thesen:

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Welt im Umbruch – Lasst uns aufbrechen!

AufbruchsGedanken von Peter Barzel

Corona spült die drängenden Fragen an die Oberfläche. Zurück zur Normalität, wie sie vor der Pandemie war, oder Aufbruch zur Lösung der schon lange bekannten Fragen? Wenn wir das Hirschberg-Programm ernst nehmen, müssen wir über den Tellerrand des ND hinausschauen. Wie können wir als Christen und NDer*innen am notwendigen Aufbruch der Welt mitwirken? Welchen Beitrag können wir leisten? Neu denkend, aber auch neu handelnd? 

Wie sich die Dinge fügen – zumindest in der Rückschau. Ein Jahr nach dem 100jährigen Jubiläum des ND wollten wir mit dem ND-Kongress in Mainz „Im Aufbruch“ sein. Dann kam Corona und es gab nur den Aufbruch in den Lockdown. Ungewohnt: Von jetzt auf gleich wurde es still, langsam und auch einsam. Der Ausfall unserer Treffen beim Kongress, den Pfingstreffen und Werkwochen trifft die Seele unseres Bundes – das nachdenkliche, spirituelle, aber auch vergnügliche Miteinander. 

Nun also ein neuer Anlauf ein Jahr später. Gleiches Thema, anderer Ort: digital. Da haben wir es schon mal geschafft, das Neue. Wie aber sieht die Zeit nach Corona aus? Welche Probleme kommen auf uns zu, haben sich durch die Krise zugespitzt? Welche Ideen haben wir, damit kreativ umzugehen und das gesellschaftliche Leben neu zu gestalten – nicht nur pandemiesicherer, sondern gerechter, ökologischer, nachhaltiger, lebenswerter, spiritueller? 

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