Ein Dolmetscher Gottes – Erinnerungen an Bernd Hagenkord

Von Joe Menze.

Er liebte Jazz, war Jesuit, Journalist und eine echt coole Socke. Ein geistvoller Wegbegleiter war Bernd, egal ob in Zeltlagern oder im Schulkeller der St. Ansgar Schule, auf KSJ-Bundeskonferenzen, in der Gabelsberger Straße 19, am Newsdesk von Radio Vatikan oder zuletzt auf dem synodalen Weg. Bernd Hagenkord SJ ist Anfang der Woche gestorben. Ein wahrer Dolmetscher Gottes. 

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Ein Psalm – inspitiert von Maria 2.0

Von Bernd Weckwerth

Dieser Psalm ist in Anlehnung an die sieben Thesen der katholischen  Initiativgruppe Maria 2.0 entstanden, die am 21. Februar 2021 an viele Kirchentüren hangen. Bernd Weckwerth, Pfarrer in Ockstadt und Mitglied in der geistlichen ND-Leitung, hat die Thesen umformuliert, so dass sie wie ein Psalm gebetet werden können und lebendig bleiben.

HInweise vorab: Psalm 2.0 Antiphon (Kehrvers = KV) nach Gal 3, 28. In eckigen Klammern finden sich Verweise auf Bibelstellen. (* = eine kurze Pause einhalten)

Antiphon: Wir alle sind durch die Taufe nicht mehr Juden und Griechen, nicht mehr Sklaven und Freie, nicht mehr Männer und Frauen, sondern eins in Jesus Christus.

(1) Immer noch, o Herr, haben sich die Männer in deiner Kirche Vorrechte gesichert, die ihnen gar nicht zustehen,* beanspruchen Männer das priesterliche Weihesakrament  und die damit verbundene Leitungsgewalt nur für sich alleine. [Ex 40,14 f]

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Aufbruch: Das Weizenkorn muss sterben

AufbruchsGedanken von Gabriele Freiwald

Für den 5. Fastensonntag letzte Woche hatte ich den Familien-Zoom-Gottesdienst unserer Gemeinde vorbereitet und mich leider erst Mitte der Woche mit den Texten des Sonntags beschäftigt. So war es schon ein bisschen spät, um verschiedene Stadien von gekeimten Weizen für den Sonntag vorzubereiten. Im Küchenschrank fand sich aber noch ein Rest Weizen.

Und da ich mal gehört hatte, dass man am Palmsonntag noch für ein Ostergärtchen aussäen kann, dachte ich, ich könnte wenigstens am Sonntag ein paar Keime zeigen. So wurde der Weizen auf Watte ausgebracht, gewässert und ans Fenster gestellt. Bis Sonntag tat sich – nichts. Ganz schön hart die Schale von so einem Weizenkorn. Die muss ja erstmal „aufbrechen“, kaputt gehen, bevor sich neues Leben zeigen kann.

Naja, der Gottesdienst war trotzdem schön (zum Glück kann man bei so einem zoom-Gottesdienst ja schöne Bilder aus dem Internet zeigen, wie sich so eine Weizenpflanze entwickelt), und zum Schluss haben alle Teilnehmer (neu gekauften) Weizen gesät.

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Wie der AufbruchsKongress in Mainz sich digitalisierte – Der 1. Werkstattbericht

Der Kongress ist die zentrale Veranstaltung des ND, die sich immer in der Osterwoche in wechselnden Städten trifft. Selten nutzen wir KSJ-Schulen als Treffpunkt und Plattform fürs Programm. Ein erster Bericht aus der Werkstatt der Programmkommission in sieben Punkten.

2020 wollen wir, die Programm-Gestalter*innen, Euch in Mainz, präziser im Willigis-Gymnasium, Heimat einer KSJ-Stadtgruppe, als Kongresszentrum, treffen. Unsere Devise: „Im Aufbruch …“. Bis wir am Freitag, dem dreizehnten März 2020, wegen des Virus den Kongress in Mainz absagen mussten. Schweren Herzens vertagen mussten – dachten wir damals. Denkste.

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#NDimAufbruch – Digitaler Kongress öffnet Debattier- und Experimentierräume

Ab Aschermittwoch (17. Februar) startet der ND-Kongress 2021. Seid dabei und meldet Euch an! Nachdem wir letztes Jahr an einem Freitag, dem Dreizehnten, den Mainzer Kongress „Im Aufbruch …“ schweren Herzens wegen Corona absagen mussten, lautet frisch überarbeitet unsere Devise für 2021: #NDimAufbruch. 

Hier auf dem ND-Blog eröffnen wir eine Austauschplattform für den digitalen Kongress und starten mit dem aktuellen Zeitplan zum Download. Auf der ND-Website findet Ihr weitere Informationen zum Programm.

Digital und sieben Wochen lang erwarten Euch und alle Interessierten jede Woche vielfältige Angebote: Debattiert mit über notwendige Aufbrüche in Kirche und Gesellschaft, in Politik und in der Medienwelt. Wir öffnen den „Verbandskasten“, wo sich Arbeitskreise und Initiativen auf der ND-Bundesebene vorstellen. Das Geistliche Team lässt religiöse Impulse nachhallen. Viel Vergnügen beim Auswählen!

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Interaktiver ND-Gottesdienst – ein erstes Resümee

Zum ersten interaktiven Emmaus-Gottesdienst des ND am Ostermontag waren 260 Endgeräte eingelogt. Demnach haben rund 500 Menschen, vielleicht auch mehr, gemeinsam mit uns gefeiert. Das ist eine tolle Zahl, weil sie zeigt, dass auch der ND mit Veränderungen und Schwierigkeiten umzugehen weiß. Übrigens waren auch eine ganze Reihe Nicht-ND‘er dabei, davon denen sich einige überrascht und positiv bei uns gemeldet haben.

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Interaktiver ND-Gottesdienst am Ostermontag

Am Ostermontag um 17.00 Uhr findet ein interaktiver ND-Gottesdienst statt. Wenn Ihr daran teilnehmen möchtet, einfach am Montag den Link anklicken. Oder ihn im Browser eingeben: https://sublan.tv/gottesdienste/#/events/187/attendee Der Gottesdienst ist vom Team um die Geistliche Leitung vorbereitet worden.

Coronazeit als Déjà-vu

Die Coronazeit kommt mir vor wie ein Déjà-vu. Menschen, die z.B. durch eine Chemotherapie ein geschwächtes Immunsystem haben, kennen Zeiten mit stark eingeschränkten Kontakten und den Verzicht auf gesellschaftliche Teilnahme bereits. Eine solch einschneidende Erfahrung kann Relationen, Prioritäten und Perspektiven befreiend verändern. Dabei bleibt auch vom Glauben und von der Glaubenspraxis nur noch das übrig, was sich als tragend bewährt hat und als echt erwies. Unwichtiges, Aufgesetztes und Äußerliches verblassen.

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Weitere Notizen des Wochengeschehens: Singen mit den Nachbarn

Liebe Claudia, wir danken dir für deine lieben Corona Grüße. Das war eine prima Idee und wir freuen uns schon auf viele Anregungen besonders jetzt in der Karwoche und an Ostern von allen Bundesgeschwistern.

Wir singen seit einiger Zeit jeden Abend 21:00 Uhr über zwei Gartenzäune hinweg mit unseren Nachbarn: „Der Mond ist aufgegangen…“,   „Kein schöner Land in dieser Zeit…“  und schließen mit einem kurzen Nachtgebet.

Im Übrigen erfreuen wir uns an der geistlichen Orgel Musik gespielt und erläutert von Professor Brettschneider (zu finden unter kath-bonn.de) Am Ostermorgen klingt bei uns schon früh der russische Osterjubel „ Russian Erster Festival Ouverture op.36“  von Rimsky-Korsakov (zu finden  auf You tube) durchs ganze Haus. Die Osterkerze wird angezündet und wir feiern mit euch allen vernetzt, dankbar am Fernsehen den Ostergottesdienst.

Bleibt alle gesund und zuversichtlich! Frohe, gesegnete Feiertage wünschen euch

Annelie und Ewald Giese, Bonn