Interaktiver ND-Gottesdienst – ein erstes Resümee

Zum ersten interaktiven Emmaus-Gottesdienst des ND am Ostermontag waren 260 Endgeräte eingelogt. Demnach haben rund 500 Menschen, vielleicht auch mehr, gemeinsam mit uns gefeiert. Das ist eine tolle Zahl, weil sie zeigt, dass auch der ND mit Veränderungen und Schwierigkeiten umzugehen weiß. Übrigens waren auch eine ganze Reihe Nicht-ND‘er dabei, davon denen sich einige überrascht und positiv bei uns gemeldet haben.

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Interaktiver ND-Gottesdienst am Ostermontag

Am Ostermontag um 17.00 Uhr findet ein interaktiver ND-Gottesdienst statt. Wenn Ihr daran teilnehmen möchtet, einfach am Montag den Link anklicken. Oder ihn im Browser eingeben: https://sublan.tv/gottesdienste/#/events/187/attendee Der Gottesdienst ist vom Team um die Geistliche Leitung vorbereitet worden.

Coronazeit als Déjà-vu

Die Coronazeit kommt mir vor wie ein Déjà-vu. Menschen, die z.B. durch eine Chemotherapie ein geschwächtes Immunsystem haben, kennen Zeiten mit stark eingeschränkten Kontakten und den Verzicht auf gesellschaftliche Teilnahme bereits. Eine solch einschneidende Erfahrung kann Relationen, Prioritäten und Perspektiven befreiend verändern. Dabei bleibt auch vom Glauben und von der Glaubenspraxis nur noch das übrig, was sich als tragend bewährt hat und als echt erwies. Unwichtiges, Aufgesetztes und Äußerliches verblassen.

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Weitere Notizen des Wochengeschehens: Singen mit den Nachbarn

Liebe Claudia, wir danken dir für deine lieben Corona Grüße. Das war eine prima Idee und wir freuen uns schon auf viele Anregungen besonders jetzt in der Karwoche und an Ostern von allen Bundesgeschwistern.

Wir singen seit einiger Zeit jeden Abend 21:00 Uhr über zwei Gartenzäune hinweg mit unseren Nachbarn: „Der Mond ist aufgegangen…“,   „Kein schöner Land in dieser Zeit…“  und schließen mit einem kurzen Nachtgebet.

Im Übrigen erfreuen wir uns an der geistlichen Orgel Musik gespielt und erläutert von Professor Brettschneider (zu finden unter kath-bonn.de) Am Ostermorgen klingt bei uns schon früh der russische Osterjubel „ Russian Erster Festival Ouverture op.36“  von Rimsky-Korsakov (zu finden  auf You tube) durchs ganze Haus. Die Osterkerze wird angezündet und wir feiern mit euch allen vernetzt, dankbar am Fernsehen den Ostergottesdienst.

Bleibt alle gesund und zuversichtlich! Frohe, gesegnete Feiertage wünschen euch

Annelie und Ewald Giese, Bonn

eine gemeinsame, zeitgleiche, bundesweite Aktion für die Kar- und Ostertage

Liebe Bundesgeschwister!

 Im  HELIAND wurde die Idee  einer gemeinsamen zeitgleichen Aktion für  die Kar- und Ostertage bundesweit  gerne  angenommen , und wir würden diese  Aktion  auch gerne „geschwisterlich“ mit euch teilen:

„Kartage und  Ostern wegen Corona ohne Gemeinde, allein, isoliert in den eigenen vier Wänden ? Nein, so soll es bei uns nicht sein, auch wenn wir natürlich  die    Vorsichtsregeln einhalten.  Wir sind miteinander verbunden-erst recht  beim Fest der Auferstehung  unseres Herrn, Darum laden wir euch in der Osterzeit ein, unbeschadet natürlich  eurer persönlichen   Gestaltungspläne, diese  Verbindung auszudrücken in vereinbarten Zeichen – wie die ersten Christen….:

Karfreitag,15.00 (-16.00,Karfreitagsliturgie): Wir denken gemeinsam an das Sterben Jesu am Kreuz, entzünden für IHN ein Licht und stellen es in ein Fenster.

   Ostersamstag, 22.00 -24.00 (Osternachtfeier :  Wir stellen eine „Osterkerze“ als Zeichen für  unsere Freude über Christus, das lebendige Licht, ins Fenster ;

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Corona – eine Anfrage

Ein Kommentar von Kurt Schanné

Seit alten Zeiten gilt die Krone als Zeichen der Herrschaft. Zwar sind gekrönte Häupter eher selten geworden. Und selbst die Monarchinnen und Monarchen unserer Zeit tragen  ihre Krone nur noch zu seltenen und besonderen Anlässen. So z.B. Queen  Elizabeth, wenn sie ihre Rede vor dem britischen Parlament hält. Viele verzichten gänzlich darauf und ihr Kronschatz ruht in Tresoren und Museen.

Das lateinische Wort für Krone ist Corona. Nein, umgekehrt: das deutsche Wort für Corona ist Krone. Die Sprachwissenschaft spricht von einem Lehnwort.  Tatsächlich sind Kronen oder besonders wertvoll gearbeitete Kränze schon seit antiker Zeit in herrschaftlichem Gebrauch. In welcher Form sie auch immer gestaltet sind, künden sie von der besonderen Würde ihrer Trägerinnen und Träger.

Das Wort Corona bezeichnet jedoch nicht nur einen besonderen Herrschaftsschmuck, sondern ist heute zu einem Symbol für eine die ganze Menschheit bedrohende Gefahr geworden. Ein Virus mit dem vollen wissenschaftlichen Namen SARS-CoV-2 verbreitet sich von China über die ganze Welt und  zieht eine Spur des Todes . Es verursacht bei seinen „Wirten“  ein „Severe Acute Respiratory Syndrom“ (SARS), ein schwerwiegendes und akutes Atemwegssyndrom. Auf Grund der globalen Verflechtung hat es längst die Grenzen von Ländern und Kontinenten übersprungen und greift uns Schritt für Schritt alle an.

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