Ak Netz will digitales KnowHow im Verband stärken – Antrag an den Rat

„Wir haben dieses Jahr schon sehr viel in Sachen Digitalisierung erreicht, allerdings benötigt die weitere Entwicklung auch finanzielle Ressourcen. Durch die Pandemie haben die Veranstaltungen teilweise viel Geld gespart“, schreiben Tobias Heiny, Tilmann Laufkötter und Max Große-Hünfeld, das Leitungsteam des Ak Netz. Im Arbeitskreis koordinieren sich die Vorbereitungsteam der Werkwochen und der Pfingsttreffen.

Deshalb beantragen sie: „Die veranschlagten Budgets, die den Veranstaltungen (Pfingsttreffen Wohldenberg 2021, Pfingsttreffen Venusberg 2021, Pfingsttreffen Steinerskirchen 2021, WeWo [Werkwoche] Heiligenstadt 21/22, WeWo Münster 21/22, WeWo Roggenburg 21/22, WeWo Stapelfeld 21/22) aus dem Budget 2021 zustehen, aber nicht verwendet wurden, sollen für die Digitalisierung des Verbandes (jegliche Art von teilenden und lehrenden Veranstaltungen; Vernetzung) investiert werden. Insbesondere die Verbesserung der Innen- und Außenkommunikation des Verbandes durch digitale Tools, und die Befähigung der Mitglieder im Umgang mit diesen Tools soll im Fokus stehen.“

Der AK-Netz hält es auch vor den folgenden Hintergründen für sinnvoll, dass wir auch digital enger zusammenrücken:

  • Umweltschutz durch weniger Fahrten,
  • Personalgemeinde,
  • Einbindung auch nicht mehr reisefähiger Bundesgeschwister,
  • niederschwellige Partizipationsmöglichkeit an Angeboten,
  • geringerer zeitlicher und finanzieller Aufwand für Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen.

Auch darüber wird der ND-Rat entscheiden. Wer die Diskussionen mitverfolgen will, muss sich online registrieren. Die Geschäftsstelle verschickt dann Zoom-Link und die Ratsunterlagen.

In wessen Vollmacht?

Ein Kommentar von Gerd Weckwerth

 „In der Kirche gibt es keine Macht, sondern nur Vollmacht“ Dieser Spruch des früheren Kölner Erzbischofs Meisner auf die Kritik, er hätte sein Amt der Macht Roms zu verdanken, scheint sich jetzt nach mehr als 30 Jahren in besonders negativer Weise zu bestätigen.

Die große Zahl an Verfehlungen, die das von seinem Nachfolger Kardinal Woelki in Auftrag gegebene 2. Gutachten ihm und engsten Mitarbeitern vorwerfen, verdeutlicht ein gestörtes Verhältnis zur irdischen Macht. Wie ein nachträgliches Motto seiner Amtszeit, hört sich jetzt dieser besonders für Außenstehende arrogant klingende Verweis auf eine quasi vom Himmel fallende Vollmacht an.

In wessen Vollmacht? weiterlesen

„Wie hart müssen + dürfen wir Kirchenleitungen kritisieren?“ AufbruchsKongess lädt zu drei Diskussionen

Die Fallhöhe beim ‚Synodalen Weg‘ ist immens“, kommentiert Wolfgang Kramer vom ND-Arbeitskreis ‚Erneuerung der Kirche‘. „Während die einen den Gesprächsprozess als allerletzte Chance angesichts der fundamentalen Kirchenkrise verstehen, denunzieren andere die Reformbemühungen als ‚Abgrund von Glaubensverrat‘ bei einschlägigen römischen Großinquisitoren.“

Gleich drei Veranstaltungen auf seinem digitalen AufbruchsKongress widmet der ND dem eskalierenden Kirchenstreit. Interessierte sind herzlich willkommen, sich in die zweistündigen Zoom-Diskussionen am 21. Februar, am 6. und 24. März einzuschalten. 

Am Sonntag, den 21. Februar, ab 19 Uhr, verknüpft das 3. ND-Frauenkonklave die lautstarke Energie der Basisbewegung Maria 2.0 mit dem zwischen Laienvertreter*innen und Bischöfen ausgehandelten  Synodalen Weg und hört die Stimme einer jüngeren Generation, die ziemlich anders christlich sozialisiert ist. 

„Wie hart müssen + dürfen wir Kirchenleitungen kritisieren?“ AufbruchsKongess lädt zu drei Diskussionen weiterlesen

#NDimAufbruch – Digitaler Kongress öffnet Debattier- und Experimentierräume

Ab Aschermittwoch (17. Februar) startet der ND-Kongress 2021. Seid dabei und meldet Euch an! Nachdem wir letztes Jahr an einem Freitag, dem Dreizehnten, den Mainzer Kongress „Im Aufbruch …“ schweren Herzens wegen Corona absagen mussten, lautet frisch überarbeitet unsere Devise für 2021: #NDimAufbruch. 

Hier auf dem ND-Blog eröffnen wir eine Austauschplattform für den digitalen Kongress und starten mit dem aktuellen Zeitplan zum Download. Auf der ND-Website findet Ihr weitere Informationen zum Programm.

Digital und sieben Wochen lang erwarten Euch und alle Interessierten jede Woche vielfältige Angebote: Debattiert mit über notwendige Aufbrüche in Kirche und Gesellschaft, in Politik und in der Medienwelt. Wir öffnen den „Verbandskasten“, wo sich Arbeitskreise und Initiativen auf der ND-Bundesebene vorstellen. Das Geistliche Team lässt religiöse Impulse nachhallen. Viel Vergnügen beim Auswählen!

#NDimAufbruch – Digitaler Kongress öffnet Debattier- und Experimentierräume weiterlesen

Für eine vielfältige Kirche – Junge ND’erInnen solidarisch mit der KHG Köln

Gerade unter den jüngeren Bundesgeschwistern ist der Ärger und das Unverständnis über die Zensur der KHG-Website und den arbeitsrechtlichen Druck auf die KHG-Mitarbeitenden groß. Auf Initiative von Tim Neumann und dem Ak Jugend erklären – zum jetzigen Zeitpunkt – mehr als 70 Unterschreibende:  

Als ND‘erinnen und ND‘er unterstützen wir das Positionspapier der KHG Köln: Wir identifizieren uns mit der dargestellten Position und setzen uns für eine vielfältige Kirche ein. Außerdem stehen wir solidarisch an der Seite der KHG Köln und positionieren uns gegen den arbeitsrechtlichen Druck auf das KHG-Team und die Zensur der KHG-Webseite.

Für eine vielfältige Kirche – Junge ND’erInnen solidarisch mit der KHG Köln weiterlesen

Ein garstig-tiefer Graben …

Eindringlingen auf die Neuerburg machen wir es dieses Jahr besonders schwer.  Am Burgtor haben Christoph, Guido, Raffael und Jan begonnen einen Burggraben zu buddeln. Alles beginnt samstags sehr harmlos damit, nach einer längeren Besprechung mit dem ND-Burgbeauftragten Bernard Heckenbücker, dass mehrere Linien – Klaro: In ROT selbstverständlich – vor und hinter dem Burgtor auf dem Boden aufgezeichnet wurden.

Ein garstig-tiefer Graben … weiterlesen

„Erzähl mir eine Geschichte“

Das Motto von Ora könnte nicht besser gewählt sein: „Erzähl mir eine Geschichte“, hieß es gestern im Burggewölbe auf der Neuerburg (Eifel). Äußerst passabel für diesen Blog, aber auch den Ora-Blog. Unklar ist bislang, ob ein Punkt oder ein Ausrufezeichen hinter dem Satz steht.

Aber steckt das Leben nicht voller Geschichten?  Und vielleicht ergibt sich im Laufe der Ora-et-Labora Woche ja ein roter Faden.  Oder mehrere Fäden, die verdichtet zu Schnüren, Seilen, Tauen, an denen wir uns entlang hangeln können. Ob es wie am Schnürchen klappt? Mal sehen.

„Erzähl mir eine Geschichte“ weiterlesen

Corona – eine Anfrage

Ein Kommentar von Kurt Schanné

Seit alten Zeiten gilt die Krone als Zeichen der Herrschaft. Zwar sind gekrönte Häupter eher selten geworden. Und selbst die Monarchinnen und Monarchen unserer Zeit tragen  ihre Krone nur noch zu seltenen und besonderen Anlässen. So z.B. Queen  Elizabeth, wenn sie ihre Rede vor dem britischen Parlament hält. Viele verzichten gänzlich darauf und ihr Kronschatz ruht in Tresoren und Museen.

Das lateinische Wort für Krone ist Corona. Nein, umgekehrt: das deutsche Wort für Corona ist Krone. Die Sprachwissenschaft spricht von einem Lehnwort.  Tatsächlich sind Kronen oder besonders wertvoll gearbeitete Kränze schon seit antiker Zeit in herrschaftlichem Gebrauch. In welcher Form sie auch immer gestaltet sind, künden sie von der besonderen Würde ihrer Trägerinnen und Träger.

Das Wort Corona bezeichnet jedoch nicht nur einen besonderen Herrschaftsschmuck, sondern ist heute zu einem Symbol für eine die ganze Menschheit bedrohende Gefahr geworden. Ein Virus mit dem vollen wissenschaftlichen Namen SARS-CoV-2 verbreitet sich von China über die ganze Welt und  zieht eine Spur des Todes . Es verursacht bei seinen „Wirten“  ein „Severe Acute Respiratory Syndrom“ (SARS), ein schwerwiegendes und akutes Atemwegssyndrom. Auf Grund der globalen Verflechtung hat es längst die Grenzen von Ländern und Kontinenten übersprungen und greift uns Schritt für Schritt alle an.

Corona – eine Anfrage weiterlesen

Dialog und Demokratie im ND – Wofür stehen wir und wie leben wir unsere Vision?

Am ersten Advent ist der „Synodale Weg“ in Frankfurt am Main gestartet worden. Eine einzigartige Chance, für den ND sich zu profilieren. In ihrer Eröffnungsrede vor der Vollversammlung hat die ZdK-Vizepräsidentin (und ND-Leiterin) Claudia Lücking-Michel bei den Delegierten für das experimentelle Gesprächsformat geworben. Es sei, so zitiert sie der Deutschlandfunk, „eine Form, in der Laien und Bischöfe und Kleriker annähernd auf Augenhöhe gemeinsam die Zukunft der Kirche gestalten und hoffentlich ergebnis- und zielorientiert.“

Dialog und ein Hauch Demokratie in der Kirche – dies ist ein neuralgischer Punkt für ND-Mitglieder. Neuralgisch im Sinne von besonders empfindlich und anfällig für Störungen.

Dialog und Demokratie im ND – Wofür stehen wir und wie leben wir unsere Vision? weiterlesen

Das Drei-Generationen-Projekt: Ora&Labora auf der Neuerburg

Eine der coolen Errungenschaften bei Ora ist der mittagssonnige Espresso, der auf Gaskochern erhitzt im Burghof ausgeschenkt wird. Es ist eine großfamiliäre Innovation und Koproduktion aus den Häusern Beck-Lohmann-Heiny: Antje, Götz und Nele aus Würzburg, Hilke, Tobias mit Jakob und Muriel aus Hamburg und Christel und Manfred aus Ratingen.

Mit insgesamt neun Leute ist dieses Mal der Familienclan super vertreten. Das Drei-Generationen-Projekt: Ora&Labora auf der Neuerburg weiterlesen