„Für mich steckte alles Wichtige für den Aufbruch da drin“

AufbruchsGedanken von Maria Fischer, Schmallenberg

„Ich freue mich riesig, bin etwas aufgeregt und neugierig, denn Montag kam die Mail von der Apothekerkammer, daß ich bei der Impfstoffzubereitung im Impfzentrum vom Hochsauerlandkreis dabei bin!

Zur Info für die meisten von Euch: in NRW dürfen wir Apotheker unseren Beitrag zur Impfung gegen COViD-19 leisten und unsere pharmazeutischen Kenntnisse und Fähigkeiten im o.g. Rahmen einbringen.So werde ich am Sonntag, den 21.2. gemeinsam mit einer Arbeitskollegin zum Impfzentrum aufbrechen.

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„Aufbrechen und ins Horn stoßen“

AufbruchsGedanken von Werner Reckert

Das Thema „Aufbruch“ und ein neues Format prägen den ND Kongress in diesem Jahr. Um einen persönlichen Aufbruchsgedanken gebeten, schreibe ich gerne ein paar Zeilen. Aufbruch – wohin oder wozu?

Da kam mir der Spruch in den Sinn: „Lasset uns aufbrechen und ins Horn stoßen“. Dieses Leitmotiv findet sich in der Bibel in den Büchern des Alten Testaments, z. B. bei Josua 6.1 ff. Die Israeliten brechen auf, ziehen um die Mauern der Stadt Jericho und bringen mit dem Blasen der Hörner und Kriegsgeschrei die Mauern der Stadt zum Einsturz, so wie Ihnen verheißen wurde.

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Wo Aufbruch nötig und überfällig ist

AufbruchsGedanken von Hilke Heiny

Definitiv nötig und mehr als überfällig ist aus meiner Sicht ein globaler Aufbruch für ernsthafte Bemühungen um mehr Klimaschutz. Hoffnung hat mir dort die Reichweite von „fridays for future“ gemacht. An dem Thema kam 2019 niemand vorbei, die „scientists for future“ haben sich in kürzester Zeit zusammengeschlossen, die Bewegung unterstützt und die Politik und Wirtschaft (aber auch alle anderen) zum schnellen und wirksamen Handeln aufgefordert.

Hier hatte ich ein wirkliches Aufbruchsgefühl, die bunten und riesigen Demonstrationen in Hamburg waren sehr eindrucksvoll. Noch im Sommer 2020 gab es große virtuelle Proteste und gelungene Versuche, dem Thema weiterhin Gehör zu verschaffen.

Ich wünsche mir sehr, dass dieser Aufbruch seinen Schwung, trotz Corona, wiederfindet. Dass sehr große Einschnitte und auch Einschränkungen nötig sind, ist vielen klar. Dass deren Umsetzung auch kurzfristig machbar sein können, zeigen aus meiner Sicht die enormen Veränderungen im Alltag, die durch die Corona-Schutzmaßnahmen gerade schon aktuell sind. Hier würde ich mir auf dem Weg zum „neuen Normal“ wünschen, dass wir nicht in alte Muster verfallen, sondern uns einen wirklichen Aufbruch trauen.

Welt im Umbruch – Lasst uns aufbrechen!

AufbruchsGedanken von Peter Barzel

Corona spült die drängenden Fragen an die Oberfläche. Zurück zur Normalität, wie sie vor der Pandemie war, oder Aufbruch zur Lösung der schon lange bekannten Fragen? Wenn wir das Hirschberg-Programm ernst nehmen, müssen wir über den Tellerrand des ND hinausschauen. Wie können wir als Christen und NDer*innen am notwendigen Aufbruch der Welt mitwirken? Welchen Beitrag können wir leisten? Neu denkend, aber auch neu handelnd? 

Wie sich die Dinge fügen – zumindest in der Rückschau. Ein Jahr nach dem 100jährigen Jubiläum des ND wollten wir mit dem ND-Kongress in Mainz „Im Aufbruch“ sein. Dann kam Corona und es gab nur den Aufbruch in den Lockdown. Ungewohnt: Von jetzt auf gleich wurde es still, langsam und auch einsam. Der Ausfall unserer Treffen beim Kongress, den Pfingstreffen und Werkwochen trifft die Seele unseres Bundes – das nachdenkliche, spirituelle, aber auch vergnügliche Miteinander. 

Nun also ein neuer Anlauf ein Jahr später. Gleiches Thema, anderer Ort: digital. Da haben wir es schon mal geschafft, das Neue. Wie aber sieht die Zeit nach Corona aus? Welche Probleme kommen auf uns zu, haben sich durch die Krise zugespitzt? Welche Ideen haben wir, damit kreativ umzugehen und das gesellschaftliche Leben neu zu gestalten – nicht nur pandemiesicherer, sondern gerechter, ökologischer, nachhaltiger, lebenswerter, spiritueller? 

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