Hinter’m Horizont Gott entdecken

Sie blicken gemeinsam über den Horizont: Der Pfingstgeist und ein am Montag 75 Jahre alt gewordener Panikrocker – von Joe Menze

„Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.“ Die Pfingstgeschichte weitergedacht: Klar hat sich die göttliche Botschaft in den unterschiedlichen Sprachmelodien jeweils weiterverbreitet. Und heute? Wie spricht Gott uns an, wo begegnet uns die göttliche Botschaft?  An entlegenen Orten und in überraschenden Personen.

Gerade lese ich in einer überregionalen Zeitung in der Rubrik „Panorama“: „Hinter’m Horizont geht’s weiter hat Udo Lindenberg oft gesungen, selten konnte man diese Zeile besser gebrauchen als im Frühjahr 2021.“ Es kommt aber noch besser. „Zum Geburtstag und überhaupt für sein ehrenamtliches Engagement erfüllt ihm das katholische Bonifatiuswerk einen häufig geäußerten Wunsch und schenkt ihm eine Hundeschlittenfahrt am Nordkap“.

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Der digitale ND-Kongress 2021 – Ermutigung und Zeichen des Aufbruchs

Wer nicht den ersten Schritt wagt, kann es beim zweiten nicht besser machen. Ein produktiver Anarchismus liegt in der Luft.

Ein Resümee von Ottmar John, Ibbenbüren

Der ND-Kongress 2021 steht nicht nur unter der Überschrift #ImAufbruch – er ist selbst ein ermutigendes Zeichen des Aufbruchs. Allein schon sein pures Stattfinden beweist die Handlungsfähigkeit des ND. Einerseits achten wir die staatlichen und kommunalen Seuchenschutzbestimmungen, andererseits gibt es Leute im ND, die auch in schier aussichtslos erscheinenden Situationen nicht aufgeben, kreativ nach Wegen suchen und diese dann tatsächlich finden. Das lässt für die Zukunft des ND hoffen.

Gesellschaftliche Probleme und Konflikte sind in Coronazeiten nicht weniger geworden. Im Gegenteil: Corona verstärkte Ungleichheiten und Spaltungen, Benachteiligung und Übervorteilung. In dieser Situation ist es gravierend, wenn staatliche Administrationen oder wirtschaftliche Akteure leichteren Zugang zu alten und neuen sozialen Medien haben. Auch wenn Shitstroms ausbrechen, Hassmails Menschen gezielt fertig machen sollen oder „Gefällt-mir-Buttoms“ geklickt werden, scheuen sich Medien- und Kommunikationsexperten, dieses als aktive Nutzung zu bezeichnen.

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Neuer Thesenanschlag nach 500 Jahren – Thema beim ND-Frauenkonklave

Quer durch die Republik hängen Frauen von der Reformbewegung Maria 2.0 heute Thesen an Dom- und Kirchentüren. Mit diesem Thesenanschlag 2.0 weisen sie auf die eklatanten Missstände in der katholischen Kirche hin und untermauern damit ihre Forderungen nach Reformen hin zu einer zukunftsfähigen Kirche.

Mit dabei auch ND’erinnen (Foto). Der AufbruchsKongress reflektiert die Kampagne direkt am heutigen Aktionstag ab 19:00 Uhr im Dritten ND-Frauenkonklave.

„An alle Menschen guten Willens“ richtet Maria 2.0 diese sieben Thesen:

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Macht uns hingerissen! – Schickt uns persönliche AufbruchsGedanken

Damit dieser Kongress #NDimAufbruch nicht nur Hashtag ist, sondern zu einem wirklichen und gemeinsamen AufbruchsEreignis wird, interessieren uns Deine Überlegungen & Eure Meinungen, wo Aufbruch nötig ist, wie Aufbruch gelingen kann.

Wir stellen uns ein breites Feld von persönlichen Impressionen, aber auch einen wachen Blick auf die aktuellen Verhältnisse in Gesellschaft und Kirche und – logisch – neue Perspektiven vor. Klar kann der ND zur Sprache kommen, muss aber nicht. Wie hat es Heinrich Böll formuliert: „Einmischung ist die einzige Form, realistisch zu bleiben“. 

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Advent: Zeit der neugierigen Fragen

Dieser Tage ist mir ein Spruch von Erich Kästner in die Hände gefallen: „Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht. Denkt an die Frage jenes Kindes: Was macht der Wind, wenn er nicht weht?“ Klar gibt es so etwas wie Windstille. Wer segelt, kennt Flauten und hofft und freut sich darauf, dass sich die Segel wieder füllen.

Manche Fragen drängen sich auf und passen in die Zeit. Wie wird dies Jahr der Tannenbaum geschmückt?  Kerzen oder LED-Ketten? Den Christstollen mit Quark- oder doch lieber mit Hefeteig? Welches Geschenk passt für wen? Dies ist fraglos noch die leichtere Kategorie.

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Setzen wir Digitales auf die Agenda im ND – Einige Vorschläge

Folgenden Gedanken würde ich gern ins Verbandsgeschehen einspielen: Wie kommunizieren wir im ND, sowohl die Netzwerker*innen im christlichen Geist als auch Bundesgeschwister, wenn das Corona-Schlamassel einigermaßen überstanden ist? Und welche Kommunikationsmöglichkeiten werden wir den Mitgliedern und Interessierte in der Zwischenzeit eröffnet haben? 

Wir erleben gerade eine Bewegung weg von den Präsenztreffen ins Digitale. Nicht nur in die größte globale Maschinerie das (Telefon)Netz, sondern auch auf verschiedensten Konferenzplattformen und unterschiedlichen Kommunikationswegen im Web. Gerade erleben, durchleben, erleiden wir einen höchst spannenden Augenblick des Experimentierens, wie wir, die wir sozial-physisch auf Distanz gehen müssen, trotz allem die sozialen-psychischen Kontakte achtsam hegen & pflegen müssen.

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Machtspiele(reien)

Machtverlust und Verzicht auf eine Machtposition, Rücktritte und Resignation haben wir in den vergangenen, vorkarnevalistischen Tagen sehr geballt erlebt.

Die wenigsten Worte sind über das Hinschmeißen des Trainerjobs bei Hertha BSC von Jürgen Klinsmann zu verlieren. Als politischen Sündenfall sondergleichen bewerten die allermeisten die Annahme des Amtes des thüringischen Ministerpräsidenten durch Thomas Kemmerich, der am folgenden Tag seinen Rücktritt erklärte. Seitdem irrt ein Ministerpräsident ohne jegliche Ministerin oder Minister geschäftsführend und einsam durch die Erfurter Staatskanzlei.

Inwieweit der Stimmenblock der AfD-Abgeordneten, angeführt vom verfassungsfeindlich eingeschätzten AfD-Flügelführer Höcke, bei der Wahl einkalkuliert war, steht auf einem anderen Blatt.

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Denke ich heute ans neue Deutschland .. – ein Kommentar zum Tage

Heute vor drei Jahrzehnten – das ist die glückselige Tageserinnerung – brachten friedliche Revolutionäre die Mauer zum Einstürzen und schlugen couragiert eine Bresche für eine weitaus bessere Demokratie im neuen Deutschland. Klar waren sie begünstigt durch ein kopfloses SED-Regime, das seine moralische Legitimität spätestens mit den Wahlfälschungen verspielt hatte und das erlebte, wie die Aufmärsche zum Republikjubiläum eine sinnentleerte Souveränität angesichts des Esprits und Mut der Bürgerrechtler*innen widerspiegelten. Der Fortgang der Geschichte ist bekannt.

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„Eine Haltung der Offenheit ist notwendig“ – Ein Kommentar zum synodalen Weg

Noch ist ziemlich offen, ob uns der „synodale Weg“ auf die Überholspur führt oder in eine Sackgasse. An dieser Stelle bietet ein Blick in die jüngere Kirchengeschichte eine Wegweisung. „Doch Geduld! Die müssen wir haben, die Geduld, die bittere Wurzeln hat, aber süße Früchte trägt“, mahnte der damalige Papst. „Ich kümmere mich nicht darum, wenn andere es eilig haben. Wer die Dinge übereilt, kommt nie weit“, charakterisierte er sich selbst und bekannte gleichwohl: „Ich bin der Papst, der auf das Gaspedal drückt.“

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Rat beschließt Digitale Agenda – Online-Aktivisten für Innovationsprojekte gesucht

Der Herbstrat hat einstimmig eine Digitale Agenda beschlossen. Fünf bis sechs Bundesgeschwister werden gesucht, um die digitale Kommunikation zu intensivieren. Hier suchen wir Mitstreiter/innen.

Ihre Aufgaben sind:

  • Dialogforen auf der ND-Website zu initiieren und moderieren
  • dafür eine verbandsadäquate Netiquette (Gesprächsregel für Foren und Netz) zu entwickeln
  • ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Workshops zur digitalen Kommunikation einzubringen

Erwartet wird:

  • Affinität zur virtuellen (Verbands)Welt
  • Teilnahme an Telefonkonferenzen
  • Bereitschaft, zeitlich begrenzte Foren zu moderieren
  • Bereitschaft, ihr/sein Wissen & ihre/seine Erfahrungen weiterzugeben

Hintergrundinformationen

Bis Ende des Jahres werden Dialogforen auf der ND-Website eingerichtet. Ein erster Probelauf soll während der Werkwochen stattfinden. Über ihre Einrichtung beschließt der Herbstrat in Köln und soll Bundesgeschwister für das Online-Team beauftragen.

– In den Chats debattieren Bundesgeschwister, aber auch Interessierte (Möglichkeit des Gastzugangs), über gesetzte Themen. Voraussetzung ist eine selbstständige Eintragung in Diskussionsgruppe bzw. Abmeldung.

– Die Themen/Topics ergeben sich durch Inhalte der Arbeitskreise, Veranstaltungen sowie zeitaktuellen Fragen und Hirschberg-Artikeln. Gut vorstellbar ist auch ein digitaler „Jour fixe“ mit der Leitung oder „ND-teatime“ oder das freie Forat „Halb zehn in Neudeutschland“. Die Topics werden zeitlich begrenzt, um ihre Aktualität zu gewährleisten.

– Diese Foren werden moderiert und zunächst ad experimentum nur im internen Mitgliederbereich freigeschaltet. Strikt intern bleiben Ratsangelegenheiten und Fragen der Verbandsentwicklung.

– Workshops vermitteln im Rahmen der Werkwochen und des ND-Kongresses 2019 den Umgang mit Foren und die Netiquette.

Interesse ? Fragen ?

Nähere Informationen geben Hilke Heiny, Joe Menze, Sven Neumann und Franziskus Siepmann aus der Kommunkationsgruppe.

kommunikation@nd-netz.de