Interaktiver ND-Gottesdienst – ein erstes Resümee

Zum ersten interaktiven Emmaus-Gottesdienst des ND am Ostermontag waren 260 Endgeräte eingelogt. Demnach haben rund 500 Menschen, vielleicht auch mehr, gemeinsam mit uns gefeiert. Das ist eine tolle Zahl, weil sie zeigt, dass auch der ND mit Veränderungen und Schwierigkeiten umzugehen weiß. Übrigens waren auch eine ganze Reihe Nicht-ND‘er dabei, davon denen sich einige überrascht und positiv bei uns gemeldet haben.

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Setzen wir Digitales auf die Agenda im ND – Einige Vorschläge

Folgenden Gedanken würde ich gern ins Verbandsgeschehen einspielen: Wie kommunizieren wir im ND, sowohl die Netzwerker*innen im christlichen Geist als auch Bundesgeschwister, wenn das Corona-Schlamassel einigermaßen überstanden ist? Und welche Kommunikationsmöglichkeiten werden wir den Mitgliedern und Interessierte in der Zwischenzeit eröffnet haben? 

Wir erleben gerade eine Bewegung weg von den Präsenztreffen ins Digitale. Nicht nur in die größte globale Maschinerie das (Telefon)Netz, sondern auch auf verschiedensten Konferenzplattformen und unterschiedlichen Kommunikationswegen im Web. Gerade erleben, durchleben, erleiden wir einen höchst spannenden Augenblick des Experimentierens, wie wir, die wir sozial-physisch auf Distanz gehen müssen, trotz allem die sozialen-psychischen Kontakte achtsam hegen & pflegen müssen.

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Dialog und Demokratie im ND – Wofür stehen wir und wie leben wir unsere Vision?

Am ersten Advent ist der „Synodale Weg“ in Frankfurt am Main gestartet worden. Eine einzigartige Chance, für den ND sich zu profilieren. In ihrer Eröffnungsrede vor der Vollversammlung hat die ZdK-Vizepräsidentin (und ND-Leiterin) Claudia Lücking-Michel bei den Delegierten für das experimentelle Gesprächsformat geworben. Es sei, so zitiert sie der Deutschlandfunk, „eine Form, in der Laien und Bischöfe und Kleriker annähernd auf Augenhöhe gemeinsam die Zukunft der Kirche gestalten und hoffentlich ergebnis- und zielorientiert.“

Dialog und ein Hauch Demokratie in der Kirche – dies ist ein neuralgischer Punkt für ND-Mitglieder. Neuralgisch im Sinne von besonders empfindlich und anfällig für Störungen.

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Rat beschließt Digitale Agenda – Online-Aktivisten für Innovationsprojekte gesucht

Der Herbstrat hat einstimmig eine Digitale Agenda beschlossen. Fünf bis sechs Bundesgeschwister werden gesucht, um die digitale Kommunikation zu intensivieren. Hier suchen wir Mitstreiter/innen.

Ihre Aufgaben sind:

  • Dialogforen auf der ND-Website zu initiieren und moderieren
  • dafür eine verbandsadäquate Netiquette (Gesprächsregel für Foren und Netz) zu entwickeln
  • ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Workshops zur digitalen Kommunikation einzubringen

Erwartet wird:

  • Affinität zur virtuellen (Verbands)Welt
  • Teilnahme an Telefonkonferenzen
  • Bereitschaft, zeitlich begrenzte Foren zu moderieren
  • Bereitschaft, ihr/sein Wissen & ihre/seine Erfahrungen weiterzugeben

Hintergrundinformationen

Bis Ende des Jahres werden Dialogforen auf der ND-Website eingerichtet. Ein erster Probelauf soll während der Werkwochen stattfinden. Über ihre Einrichtung beschließt der Herbstrat in Köln und soll Bundesgeschwister für das Online-Team beauftragen.

– In den Chats debattieren Bundesgeschwister, aber auch Interessierte (Möglichkeit des Gastzugangs), über gesetzte Themen. Voraussetzung ist eine selbstständige Eintragung in Diskussionsgruppe bzw. Abmeldung.

– Die Themen/Topics ergeben sich durch Inhalte der Arbeitskreise, Veranstaltungen sowie zeitaktuellen Fragen und Hirschberg-Artikeln. Gut vorstellbar ist auch ein digitaler „Jour fixe“ mit der Leitung oder „ND-teatime“ oder das freie Forat „Halb zehn in Neudeutschland“. Die Topics werden zeitlich begrenzt, um ihre Aktualität zu gewährleisten.

– Diese Foren werden moderiert und zunächst ad experimentum nur im internen Mitgliederbereich freigeschaltet. Strikt intern bleiben Ratsangelegenheiten und Fragen der Verbandsentwicklung.

– Workshops vermitteln im Rahmen der Werkwochen und des ND-Kongresses 2019 den Umgang mit Foren und die Netiquette.

Interesse ? Fragen ?

Nähere Informationen geben Hilke Heiny, Joe Menze, Sven Neumann und Franziskus Siepmann aus der Kommunkationsgruppe.

kommunikation@nd-netz.de

„Eine angenehm selbstbewusste Einmischung in die Gesellschaft“ – Drei Fragen an Ottmar John zum ND-Kongress in Dresden

Ein Vierteljahr nach dem Kongress in Dresden. Welche persönliche Bilanz ziehst Du aus den Ostertagen?

Ottmar John: Vorbereitung und Durchführung des Kongresses war ein überaus bereichernde und horizonterweiternde Erfahrung. Ich bin vielen Menschen begegnet, die ich nicht kannte, und habe von Ihnen viel gelernt, über Dresden, über Sachsen und über das Ringen seiner Bürger und Christen um das friedliche Zusammenleben der Menschen in einer gerechten Gesellschaft, die Heimat für alle wird. Seit unserem Kongress „Eine angenehm selbstbewusste Einmischung in die Gesellschaft“ – Drei Fragen an Ottmar John zum ND-Kongress in Dresden weiterlesen

Ist Gott wählerisch? Bestimmt.

Nach Stuttgart und Dresden geht die Debattenserie des Ak ‚Gerechtigkeit & Globalisierung‘ in die nächste Runde. Hatten wir bislang Bundesgeschwister gefragt, ob sich der ND politisch versteht und uns mit programmatischen Grundlagentexten aus dem Bund beschäftigt, wechseln wir das Format.

„Warum mischen sich Christinnen und Christen ins politische Geschäft ein“, fragen wir beim Stammtischgespräch am Freitag, Ist Gott wählerisch? Bestimmt. weiterlesen

ND-Kongress 2018: Innovativ beim Einmischen und Mitmischen

Nach dem Heimspiel letztes Jahr in Würzburg und dem starken Auftritt der Region Franken, steht für den ND-Kongress 2018 in Dresden ein Auswärtsspiel an, zählt man die vereinzelten Bundesgeschwister in Sachsen. Aber die Programgestalter setzen bewusst auf Mitwirkungsmöglichkeiten für die Stadtöffentlichkeit.

Zugute kommt ihnen, dass die sächsische Landeshauptstadt in Deutschland der Hotspot für aufgeklärte Erinnerungskultur ist. Oder wie es der Papst von einem Baustellenplakat mitten ND-Kongress 2018: Innovativ beim Einmischen und Mitmischen weiterlesen

Freiheit statt Angst – Statt weniger politischer Kommunikation im ND braucht es mehr Öffentlichkeit

2016 hat der ND-Rat In Münster festgelegt, dass die Ratssitzungen mit der Ausnahme von Personaldebatten grundsätzlich öffentlich sind.  Bis dahin tagte der Rat hinter verschlossenen Türen. Jetzt schlägt die Leitung vor, die Öffentlichkeit auf ND Mitglieder zu beschränken. Ausnahmen können die Leitung und das Tagungspräsidium machen, nicht aber der Rat. Außerdem heißt es im Antrag: „ND-Mitglieder, die an Sitzungen des ND-Rates teilnehmen und nicht Mitglieder des Rates sind, sind auf diese Geschäftsordnung zu verpflichten.“

Dazu ein Kommentar von Joe Menze

(1)          Ich bin sehr dafür, strittige Fragen dort zu klären und zu entscheiden, wo sie hingehören. Die letzte Entscheidung über das Wohl und Wehe des Verbandes und des Bundes treffen wir Ratsmitglieder. Freiheit statt Angst – Statt weniger politischer Kommunikation im ND braucht es mehr Öffentlichkeit weiterlesen

Versteht sich der ND politisch? – Start einer Debattenserie des Ak ‚Gerechtigkeit & Globalisierung‘

„Willkommen im Schlaraffenländle“ prangt ein großes Banner am alten Teil des Stuttgarter Hauptbahnhofes, der sich in eine Riesenbaustelle verwandelt hat, oder – je nach Sichtweise – in ein Megastadtentwicklungsprojekt. Ergebnis der Baden-Württemberg-weiten Volksabstimmung.

Rückblende. Der tiefgreifende Zwist im Musterländle brach im Sommer 2010 nach dem KMF-Kongress in Fellbach/Stuttgart massiv aus. Die allermeisten Württemberger ND‘er hatten Stuttgart 21 in der Kongressvorbereitung als unwesentlich und unerheblich abgetan. Kongressthema: „Gott, die Stadt und die Menschen“ klar verfehlt.

Diesen Sonntag gegen Mittag Versteht sich der ND politisch? – Start einer Debattenserie des Ak ‚Gerechtigkeit & Globalisierung‘ weiterlesen

Von Werkwochen auf Website und im ND-Blog zu erzählen, wird eine Erfolgsgeschichte

Tue Gutes und rede drüber!  Über diese alte Reklameweisheit debattierte Silvester die Münsteraner Werkwoche. Leicht variiert hieß die Ausgangsfrage im Franz-Hitze-Haus: „Wie kommunizieren wir die Erfolgsgeschichte der WeWo inner- und außerverbandlich?“ Erfolgsgeschichte übrigens in Anführungszeichen gesetzt, so viel Selbstironie darf bei den WeWos schon sein. Das Thema greift der Ak Netz am Samstag auf. Sein Thema: „Lasst uns Menschen fischen gehen“.

Unübertroffen sei, Von Werkwochen auf Website und im ND-Blog zu erzählen, wird eine Erfolgsgeschichte weiterlesen