Münsteraner Gesprächsabend zum Synodaler Weg am 25. August

Organisiert vom Diözesankomitee + von der Bistumzeitung ‚Kirche & Leben‘ – Ein Tipp von Bernhard Gleitz, Regionalleiter Münster.

Fragen über Fragen: Wie geht es weiter mit dem Synodalen Weg, dem Reformprozess der katholischen Kirche in Deutschland? Welche Chance haben die Wünsche vieler engagierter Katholikinnen und Katholiken nach einer Erneuerung der Kirche? Etwa nach mehr Beteiligung von Laien, besonders von Frauen in Diensten und Ämtern? Wie steht es um die Aufarbeitung von Missbrauch, wie um ein zeitgemäßes Verständnis von Macht, aber auch von Sexualität und Lebensformen? Welche Bedeutung hat der Zölibat der Pries­ter und Bischöfe noch – oder sollte er abgeschafft werden?

Und über all dem: Was von all diesen Themen kann überhaupt im Synodalen Weg entschieden werden, was gehört vielmehr nach Rom? Was kann hier und womöglich schon jetzt auf den Weg gebracht werden?

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Hildesheimer Erklärung: Segen für diese Welt

Die unten aufgeführten Verbände und Institutionen im Bistum Hildesheim, ua. der ND und die KSJ, zum Nein der vatikanischen Glaubenskongregation zur Segnung homosexueller Paare

Mit unserer Erklärung nehmen wir Stellung zum Dokument der Glaubenskongregation vom 15. März 2021. Wir machen deutlich, was im Bistum Hildesheim an vielen Orten und in vielen Gemeinschaften, Einrichtungen und Verbänden praktiziert wird: Menschen sind unabhängig von ihrer sexuellen Identität gleichberechtigter Teil der Kirche. Gottes Segen gilt ihnen und ihren partnerschaftlichen Beziehungen – denn er gilt ohne Ausnahme allen liebevollen Beziehungen.

Der Glaubenskongregation gelingt es bislang nicht, die Sexualethik der Kirche und die ihr zugrundeliegende Schöpfungstheologie in einen konstruktiven Dialog mit heutigen humanwissenschaftlichen Standards zu bringen. Wir nehmen wahr, dass so Menschen Leid zugefügt und die eigene Lehrautorität beschädigt wird.

Daher widersprechen wir der dem Dokument zu Grunde liegenden sexualethischen und theologischen Begründung und gleichermaßen der daraus abgeleiteten Positionierung des Lehramtes. Ebenso widersprechen wir dem Sprachgebrauch des Dokuments, das homosexuelle Menschen nicht als gleichwertigen Teil der Kirche anspricht, sondern ihnen in einem vermeintlichen Akt der Barmherzigkeit begegnet.

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Südbaden nutzt gathertown – Auch die Kongresskneipe freut sich auf Bundesgeschwister

Eine Gebrauchsanweisung von Christoph Laufkötter

Gather-Town (wörtlich: Versammlungs-Stadt) ist ein online-Tool für Besprechungen. Es ermöglicht bis zu 25 Teilnehmern sich in einem digitalen Raum oder Garten zu bewegen, zu treffen und zu unterhalten. Wer mit wem reden kann, hängt vom Ort ab, wo man gerade ist. Alle aktuellen Gesprächspartner werden mit Video angezeigt. Damit können mehrere Unterhaltungen parallel geführt werden und ein Wechsel der Gesprächspartner ist leicht möglich.

Dieses Tool steht jetzt der ND-Region Südbaden ständig zur Verfügung. Man kann sich also jederzeit auch mit jemanden verabreden und sich dann dort virtuell treffen. Gather-Town benötigt keinen anwesenden Administrator. Beim AufbruchsKongress nutzen wir gathertown als Kongresskneipe und als Familienquartier.

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ND-Leitung: „Niemand darf hinter den Goldstandard der Aufklärung zurückfallen“

Angesichts der Diskussionen um die Aufarbeitung der Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche stellt sich die ND-Bundesleitung an die Seite der Leitung des Aachener Bistums bei ihrem mutigen Paradigmenwechsel und zeigt Konsequenzen für das verbandliche Handeln des ND auf.

ERKLÄRUNG DER ND-BUNDESLEITUNG:

„Endlich nehmen die Verantwortlichen die Perspektive der Betroffenen ein und fragen öffentlich nach den systemischen Ursachen des Missbrauchs. Das in Aachen vorgestellte Gutachten der Kanzlei Westphal Spilker Wastl macht vor allem Klerikalismus als Triebfeder für die Täter aus und beschreibt ein ‚System der Verantwortungslosigkeit‘.

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Weit stärker, als manche denken – Anmerkungen zum 23. Mai

Diese Woche hätte die hierzulande bekannteste Schwedin ihren 75. Geburtstag gefeiert. Was natürlich ein exzellenter Witz ist, denn wer kann sich Pippilotta Viktualia Rullgardina Krusmynta Efraimsdotter Långstrump ernsthaft als ältere Dame mit Handtäschchen vorstellen. Noch weniger als tatterige Großmutter mit Krückstock oder mit einer Kaffeemühle, die „Alles neu macht der Mai“ spielt . Irgendwie sind die meisten von uns doch Kinder oder sogar schon Enkel von ihr.

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Tagesprophet #Donnerstag, 16. April

Wir lassen den Mainzer AufbruchsKongress nicht sanglos und klanglos verstreichen. Ein ‚Tagesprophet‘ an alle Teilnehmer*innen und Interessierte enthält jeweils einen Fragebogen, Geistlichen Impuls und ein Quiz. Auf dem ND-Blog veröffentlichen wir den täglichen Fragebogen. Wer den ‚tagespropheten‘ bekommen möchte: Einfach eine Mail an kongress@nd-netz.de

Fragen zur Zeit: Wolfgang Kramer, Stuttgart

Aus Württembergs Hauptstadt kommt Wolfgang Kramer. Die Flüchtlingsinitiative Refugio, pro concilio, Pax Christi, ND: Er ist vielfältig aktiv und im Bistum gut vernetzt. Die Erneuerung der Kirche ist sein Anliegen. Außerdem leitet er die Region Württemberg.  

Hand auf‘s Herz: Erlebst du gerade die Zeit als Entschleunigung oder als puren Krisenstress? Was beschäftigt dich gerade?

Bei allen negativen Auswirkungen der Coronakrise, die mich traurig und mitfühlend machen, erlebe ich die Zeit der Entschleunigung auch positiv. Mich beschäftigt die Kernfrage, wie die Welt nach der Krise aussehen wird und was ich dazu beitragen kann, dass die Zeichen der Zeit verstanden werden.

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Klima treibt ND-Regionen im Süden um – Aufrufe zum Klimastreik und zur Nachhaltigkeit

Wie hält es der ND und seine Mitglieder mit dem Klima? Der Herbstrat in Köln verabschiedete nach intensiver Debatte einen Antrag, Veranstaltungen auf der Bundesebene möglichst nachhaltig durchzuführen. Bereits auf dem Frühlingsrat und auf dem Ak-Workshop von ‚Gerechtigkeit & Globalisierung‘ während des Jubiläumskongress war der ökologische Fußabdruck des ND kritisch diskutiert worden. Aktuell gibt es einen Appell aus München, sich am Klima-Streik zu beteiligen.

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„Unsere klare Haltung ist gefordert: Mit Herz & Hirn gegen Hass & Hetze“

Das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn fordert angesichts des Terroranschlages in Halle/Salle eine klare Haltung zu zeigen: Mit Herz und Hirn gegen Hass und Hetze.  Die Initiative zum einstimmig gefassten Beschluss ging vom ND und von pax christi aus.

Mag sein, dass das Entsetzen über den Anschlag von Halle etwas nachgelassen hat. Nicht auszudenken, wenn die Tür der Synagoge nicht standgehalten hätte. Nicht auszumalen, wie wir dann am Versöhnungsfest Jom Kippur dagestanden hätten. Der höchste jüdische Feiertag, der zum Abschluss der zehn Tage der Reue und Umkehr mit Gottesdienst, Fasten und in Ruhe begangen wird, ist bewusst ausgewählt worden.

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Wie wollen wir leben? – Antwortsuche im Sauerland

„Einfach Leben“ – diese Aufforderung, vielleicht auch Anforderung, am Ende unseres Hirschbergprogramms ist weit schwieriger umzusetzen als formuliert. Die Welt bietet fast unendliche Möglichkeiten für den eigenen Lebensentwurf.  Große und kleine Entscheidungen können und müssen wir treffen oder haben sie bereit gewählt. Blicken wir zufrieden auf unseren Lebensweg? Suchen wir Chancen, die eine oder andere Wegstrecke zu revidieren?

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Marienburg – Des Jubiläums zweiter Tag

(Samstag) „Heute habe ich oft Sätze oder nur Halbsätze aus angeregten Gesprächen aufgeschnappt, in denen alle Geschichten von der Burg erzählt haben“, reflektiert Bernd, Geistlicher Leiter der KSJ im Festzelt beim Abendlob den Tag. Aber noch intensiver als die sehr unterschiedliche Augenblicke der Burggeschichten sei das Funkeln in den Augen, den jungen wie alten, gewesen. Zweifellos die Beobachtung des Tages. Keine wirklich überraschende Entdeckung, aber darin spiegele sich die Präsens und Nähe Gottes, deutet der KSJ-Geist das Geschehen.

Tagsüber ist öfters der Begriff „Kirche am Ort“ gefallen. Auf der Marienburg Marienburg – Des Jubiläums zweiter Tag weiterlesen