Ein garstig-tiefer Graben …

Eindringlingen auf die Neuerburg machen wir es dieses Jahr besonders schwer.  Am Burgtor haben Christoph, Guido, Raffael und Jan begonnen einen Burggraben zu buddeln. Alles beginnt samstags sehr harmlos damit, nach einer längeren Besprechung mit dem ND-Burgbeauftragten Bernard Heckenbücker, dass mehrere Linien – Klaro: In ROT selbstverständlich – vor und hinter dem Burgtor auf dem Boden aufgezeichnet wurden.

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„Erzähl mir eine Geschichte“

Das Motto von Ora könnte nicht besser gewählt sein: „Erzähl mir eine Geschichte“, hieß es gestern im Burggewölbe auf der Neuerburg (Eifel). Äußerst passabel für diesen Blog, aber auch den Ora-Blog. Unklar ist bislang, ob ein Punkt oder ein Ausrufezeichen hinter dem Satz steht.

Aber steckt das Leben nicht voller Geschichten?  Und vielleicht ergibt sich im Laufe der Ora-et-Labora Woche ja ein roter Faden.  Oder mehrere Fäden, die verdichtet zu Schnüren, Seilen, Tauen, an denen wir uns entlang hangeln können. Ob es wie am Schnürchen klappt? Mal sehen.

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Weit stärker, als manche denken – Anmerkungen zum 23. Mai

Diese Woche hätte die hierzulande bekannteste Schwedin ihren 75. Geburtstag gefeiert. Was natürlich ein exzellenter Witz ist, denn wer kann sich Pippilotta Viktualia Rullgardina Krusmynta Efraimsdotter Långstrump ernsthaft als ältere Dame mit Handtäschchen vorstellen. Noch weniger als tatterige Großmutter mit Krückstock oder mit einer Kaffeemühle, die „Alles neu macht der Mai“ spielt . Irgendwie sind die meisten von uns doch Kinder oder sogar schon Enkel von ihr.

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Maskiert.

In diesen – zugegeben – ziemlich verrückten Zeiten beschleicht mich ein Ohrwurm aus der Jugendarbeit. „Spielt nicht mehr die Rolle, die man euch verpasst / Schminkt nicht eure Masken, bis der Tod euch fasst / Springt ihm von der Schippe, macht euch unbekannt / Sucht das eigne Leben, nehmt euch in die Hand.“ Peter Janssens hatte Mitte der Siebziger Jahre den Text des evangelischen Pfarrers Friedrich Karl Barth und Peter Horst eingängig vertont.

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8. Mai ist Maßstab, nicht Alternative – Ein Kommentar

Manchmal wache ich nachts auf, die Gedankenmühle fängt an zu mahlen, während im Morgengrauen die Vögel zu zwitschern beginnen. Was bedeuten schon fünfundsiebzig Jahre, heute am Tag der …

Ja, wie bezeichne ich dieses Jubiläum überhaupt? Tag der Kapitulation? Tag der Befreiung? Tag des Verlustes?  Fünfundsiebzig Jahre: Für mich persönlich sind das etwas mehr als zwei Drittel meiner Lebenszeit. Ich blicke über meinen Lebenstellerrand.

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Tagesprophet #kongress-final

Auch wenn das exakte Abstimmungsergebnis vom Umlaufbeschluss unter den Ratsmitgliedern noch aussteht: Wir freuen uns, Euch alle in der nächsten Osterwoche beim vielfältigen Kongressgeschehen rund um das Willigis-Gymnasium in Mainz zu treffen. Eines versprechen wir schon jetzt: Der ND-Kongress 2021 wird ein echter Aufbruch, folglich alles andere als langweilig und unsere Wiedersehensfreude in Mainz wird groß sein. Bis dahin wünschen wir Euch von Herzen: Kommt gut & gesund durch die aufgewühlte Zeit. Und nun zum vituellen Finale:

Fragen zur Zeit: Lisa Panzer, Mainz

Ein unschlagbarer Vorteil des bischöflichen Willigis-Gymnasiums ist es, dass es eine KSJ-Stadtgruppe direkt an der Schule gibt. Dort ist Lisa Stadtgruppenleiterin gewesen. Sie leitet inzwischen den KSJ Diözesanverband Mainz.

Hand auf‘s Herz: Erlebst du gerade die Zeit als Entschleunigung oder als puren Krisenstress? Was beschäftigt dich gerade?

Ich empfinde die momentane Zeit, zum einen als positiv, da ich mich vollkommen auf meine Bachelor-Arbeit fokussieren kann. Zum anderen aber auch negativ, weil ich es vermisse, mich mit meinen Handballfreunden zum Training oder zum Feiern zu treffen. Als puren Krisenstress würde ich das Ganze nicht bezeichnen, denn Online-Konferenzen sind möglich.

Hat der Corona-Virus dein Leben umgekrempelt?  

Umgekrempelt ist vielleicht das falsche Wort, aber ich habe Kontakt mit Grundschulfreunden digital aufgenommen, das war echt ein schöner Moment. Ich lebe jetzt bewusster und achte darauf, ob ich die Gummibärchen und die Chips jetzt wirklich brauche oder ob es Geldverschwendung ist.

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Tagesprophet #Samstag, 18. April

Wir lassen den Mainzer AufbruchsKongress nicht sanglos und klanglos verstreichen. Ein ‚Tagesprophet‘ an alle Teilnehmer*innen und Interessierte enthält jeweils einen Fragebogen, Geistlichen Impuls und ein Quiz. Auf dem ND-Blog veröffentlichen wir den täglichen Fragebogen.

Fragen zur Zeit: Elmar Sulk, Washington

Aus Übersee kommen die Antworten des vorletzten Fragebogens. Genauer gesagt aus Washington DC.

Hand auf‘s Herz: Erlebst du gerade die Zeit als Entschleunigung oder als puren Krisenstress? Was beschäftigt dich gerade?

Ich persönlich erlebe diese Zeit als eine Mischung aus beiden, eher aber als Entschleunigung, weil „home office“ zu einer anderen Form des Arbeitens führt – nicht der Takt der Metro bestimmt, wann ich anfange zu arbeiten, sondern meine Entscheidung, wann ich den laptop aufmache. Und nicht die Autos der rush hour wecken mich morgens in einem Washingtoner suburb, sondern die singenden Vögel. Zwar gibt es immer noch deadlines, und messbare Erfolge werden erwartet, aber insgesamt ist aus einem Neun-Stunden- ein 15-Stunden-Werktag geworden, mit manchen langen Pausen zwischendurch. Und sei es zum Kartenspiel mit der Familie, denn die Kinder (17 und 19) sind ja auch nicht in der Schule bzw. im College.

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Tagesprophet #Freitag, 17. April

Wir lassen den Mainzer AufbruchsKongress nicht sanglos und klanglos verstreichen. Ein ‚Tagesprophet‘ an alle Teilnehmer*innen und Interessierte enthält jeweils einen Fragebogen, Geistlichen Impuls und ein Quiz. Auf dem ND-Blog veröffentlichen wir den täglichen Fragebogen. Wer den ‚tagespropheten‘ bekommen möchte: Einfach eine Mail an kongress@nd-netz.de

Fragen zur Zeit: Klaus Prömpers, Wien

Diesmal ein Blick über die Alpen nach Österreich, wo Klaus Prömpers lebt. Als Journalist beobachtete er die politische Szenerie in Bonn und Brüssel, leitete die ZDF-Büros in Wien und New York. Er schreibt Bücher und recherchiert. 

Hand auf‘s Herz: Erlebst du gerade die Zeit als Entschleunigung oder als puren Krisenstress? Was beschäftigt dich gerade?

Weder noch, die Aufgaben bleiben ja unverändert, auch wenn aktuell ein paar Vorträge – hoffentlich – auf den Herbst verschoben sind

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Tagesprophet #Donnerstag, 16. April

Wir lassen den Mainzer AufbruchsKongress nicht sanglos und klanglos verstreichen. Ein ‚Tagesprophet‘ an alle Teilnehmer*innen und Interessierte enthält jeweils einen Fragebogen, Geistlichen Impuls und ein Quiz. Auf dem ND-Blog veröffentlichen wir den täglichen Fragebogen. Wer den ‚tagespropheten‘ bekommen möchte: Einfach eine Mail an kongress@nd-netz.de

Fragen zur Zeit: Wolfgang Kramer, Stuttgart

Aus Württembergs Hauptstadt kommt Wolfgang Kramer. Die Flüchtlingsinitiative Refugio, pro concilio, Pax Christi, ND: Er ist vielfältig aktiv und im Bistum gut vernetzt. Die Erneuerung der Kirche ist sein Anliegen. Außerdem leitet er die Region Württemberg.  

Hand auf‘s Herz: Erlebst du gerade die Zeit als Entschleunigung oder als puren Krisenstress? Was beschäftigt dich gerade?

Bei allen negativen Auswirkungen der Coronakrise, die mich traurig und mitfühlend machen, erlebe ich die Zeit der Entschleunigung auch positiv. Mich beschäftigt die Kernfrage, wie die Welt nach der Krise aussehen wird und was ich dazu beitragen kann, dass die Zeichen der Zeit verstanden werden.

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Tagesprophet #Mittwoch, 15. April

Wir lassen den Mainzer AufbruchsKongress nicht sanglos und klanglos verstreichen. Ein ‚Tagesprophet‘ an alle Teilnehmer*innen und Interessierte enthält jeweils einen Fragebogen, Geistlichen Impuls und ein Quiz. Auf dem ND-Blog veröffentlichen wir den täglichen Fragebogen. Wer den ‚tagespropheten‘ bekommen möchte: Einfach eine Mail an kongress@nd-netz.de

Fragen zur Zeit: Sophia Weische

Den nächsten Fragebogen hat Sophia Weische ausgefüllt. Zusammen mit Carlotta Hug leitet die gebürtige Kölnerin das Kinder- und Jugendprogramm. In Mainz, so viel darf vielleicht schon verraten werden, spielt es unter anderem über den Dächern der Stadt.

Hand auf‘s Herz: Erlebst du gerade die Zeit als Entschleunigung oder als puren Krisenstress? Was beschäftigt dich gerade?

Definitiv als Entschleunigung! Ich sehe tagtäglich wie die Menschen über sich hinauswachsen; wie kreative Lösungen gefunden werden; wie die Menschen sich gegenseitig helfen.

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