„Unsere klare Haltung ist gefordert: Mit Herz & Hirn gegen Hass & Hetze“

Das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn fordert angesichts des Terroranschlages in Halle/Salle eine klare Haltung zu zeigen: Mit Herz und Hirn gegen Hass und Hetze.  Die Initiative zum einstimmig gefassten Beschluss ging von ND und von pax christi aus.

Mag sein, dass das Entsetzen über den Anschlag von Halle etwas nachgelassen hat. Nicht auszudenken, wenn die Tür der Synagoge nicht standgehalten hätte. Nicht auszumalen, wie wir dann am Versöhnungsfest Jom Kippur dagestanden hätten. Der höchste jüdische Feiertag, der zum Abschluss der zehn Tage der Reue und Umkehr, der mit Gottesdienst, Fasten und in Ruhe begangen wird, ist bewusst ausgewählt worden.

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Denke ich heute ans neue Deutschland ..

Heute vor drei Jahrzehnten- das ist die glückselige Tageserinnerung brachten friedliche Revolutionäre die Mauer zum Einstürzen und schlugen couragiert eine Bresche für eine weitaus bessere Demokratie im neuen Deutschland. Klar waren sie begünstigt durch ein kopfloses SED-Regime, das seine moralische Legitimität spätestens mit den Wahlfälschungen verspielt hatte und das erlebte, wie die Aufmärsche zum Republikjubiläum eine sinnentleerte Souveränität angesichts des Esprits und Mut der Bürgerrechtler*innen widerspiegelten. Der Fortgang der Geschichte ist bekannt.

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„Eine Haltung der Offenheit ist notwendig“ – Ein Kommentar zum synodalen Weg

Noch ist ziemlich offen, ob uns der „synodale Weg“ auf die Überholspur führt oder in eine Sackgasse. An dieser Stelle bietet ein Blick in die jüngere Kirchengeschichte eine Wegweisung. „Doch Geduld! Die müssen wir haben, die Geduld, die bittere Wurzeln hat, aber süße Früchte trägt“, mahnte der damalige Papst. „Ich kümmere mich nicht darum, wenn andere es eilig haben. Wer die Dinge übereilt, kommt nie weit“, charakterisierte er sich selbst und bekannte gleichwohl: „Ich bin der Papst, der auf das Gaspedal drückt.“

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ND ruft zum Ja für Europa auf – Wahlaufruf zum 26. Mai

Unter dem Titel „Ja zu Europa!“ ruft der ND-Rat zu den Europawahlen im Mai 2019 auf. Die europäische Einigung sei nicht selbstverständlich, sondern müsse demokratischer, gerechter, solidarischer und friedlicher gestaltet werden. Europa dürfe nicht den Rechtspopulisten überlassen werden. Mit großer Mehrheit beschlossen die 42 Ratsmitglieder während des Kongresses in Köln den folgenden Aufruf:

„Als Christinnen und Christen im ND wirken wir seit 100 Jahren an einer gesellschaftlichen Erneuerung und einer friedlichen Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit mit.

Das große Friedensprojekt Europa liegt uns besonders am Herzen. Europa ist mehr als ein politisches Projekt,

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„Seid Hauptdarsteller der Veränderung“ – Impuls zum Gespräch der Generationen

Herzlich willkommen zum Nachtimpuls, den wir vom Ak ‚Gerechtigkeit & Globalisierung‘ vorbereitet haben. Unser Gedanke ist, die Generationen miteinander ins konstruktive Gespräch zu bringen. Wann denn, wenn nicht jetzt auf dem Jubiläumskongress. Dass dies ganz schön schwierig ist, dafür gibt es viele Beispiele aus der neudeutschen Bundesgeschichte. Aber hält sie auch Lernerfahrungen bereit.

Vielleicht habt Ihr die Eingangsmusik “ Zu Asche, zu Staub“ aus der Serie Babylon Berlin erkannt. Sie führt ins Berlin der ausgehenden zwanziger Jahre. Entführt uns mitten in die unruhige Weimarer Zeit, als die Jugendbewegung – erwachsen geworden – langsam zurückschwappt in die Städte, als die ND’er in der Hauptstadt sich ausdrücklich als „Großstadtjugend“ verstehen.

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Umbruch in der Kirche – jetzt

Der Kongress zu hundert Jahren ND ist gerade eröffnet und wird sich gleich mit der gegenwärtigen Lage der Kirche auseinandersetzen. Dazu wird Klaus Mertes SJ das Wort ergreifen.

Auf Initiative der Region Münster liegt dem ND-Rat ein Positionspapier vor, das „Umbruch in Kirche – Nach Worten müssen jetzt Taten folgen“ überschrieben ist. Der Rat wird den Antrag am Donnerstag beraten. Bernhard Gleitz und andere schreiben:

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Gerade jetzt ist europäischer Enthusiasmus gefordert – ein Kommentar

„Die europäische Idee ist mit das Wertvollste, was dieser Kontinent je geschaffen hat, weil die europäische Identität aus unserem kulturellen und regionalen Reichtum schöpft, weil die europäische Einigung sich aus Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit speist. Deshalb trotz viel berechtigter Kritik im Detail: Geht proeuropäisch wählen!“ Diese Erklärung könnte reichen.

Eigentlich müssten wir jeglicher Europa-Erklärung die Europahymne vorweg schicken, weil die europäische Einigung und die europäische Fragen zutiefst emotionale Seite haben.

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Wie wollen wir leben? – Antwortsuche im Sauerland

„Einfach Leben“ – diese Aufforderung, vielleicht auch Anforderung, am Ende unseres Hirschbergprogramms ist weit schwieriger umzusetzen als formuliert. Die Welt bietet fast unendliche Möglichkeiten für den eigenen Lebensentwurf.  Große und kleine Entscheidungen können und müssen wir treffen oder haben sie bereit gewählt. Blicken wir zufrieden auf unseren Lebensweg? Suchen wir Chancen, die eine oder andere Wegstrecke zu revidieren?

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Unterstützt Ora & Labora! Vorbereitungswochenende auf der Neuerburg

Keine Routineveranstaltung verspricht das Vorbereitungswochenende von Ora&Labora vom 22. – 24. März zu werden. Natürlich: Der intensive Inspektionsgang durch wirklich alle Ecken und Winkel der Neuerburg steht an, wo sorgfältig Renovierungsmaßnahmen notiert werden. Hinzu kommen Ideen für Innovationsprojekte wie etwa 2018 die Rutsche in den Burghof. Sorgsam wägen wir ab, welche der Arbeitsmaßnahmen im Sommer angepackt werden und wer für die Bauprojekte verantwortlich ist. Das alles ist Routine.

Außergewöhnlich aber in diesem Jahr:

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Erzähl‘ uns Deine Geschichte – Die Sammelphase ist gestartet.

Gleich rutschen wir ins Jubiläumsjahr. Was entfachte das Feuer der Begeisterung für die Aktivitäten? Deshalb liebe Bundesgeschwister aus ND, KSJ und Heliand: Erzähl’ uns Deine ND-Geschichte! Zum hundertjährigen Jubiläum des Bund Neudeutschland sammeln wir mindestens hundert Geschichten von Bundesgeschwistern. Die ersten sind bereits eingetroffen und erscheinen in Kürze auf diesem Blog.

Aus Euren Erzählungen ergibt sich ein facettenreiches Spektrum der Erlebnisse und Erfahrungen. Der Anspruch ist nicht, die Bundesgeschichte hundertprozentig abzubilden und festzuschreiben. Aber Eure biographischen Momentaufnahmen liefern eine narrative & digitale Bundesgeschichte.

Ausgangspunkt für die persönlichen Erzählungen bilden diese drei Fragen:

  • Welches Erlebnis im ND hat Dich geprägt?
  • Wie hat der ND Dein Leben verändert?
  • Welche Erfahrung ist in Deinen Augen äußerst wichtig, um sie den nachfolgenden ND-Generationen weiterzugeben?

Wir sammeln die Geschichten und werden sie peu à peu auf der ND-Website veröffentlichen. Flankierend werden die Geschichten mit Informationen über den Bund ergänzt.

  • Pro Frage können gut 2.000 Zeichen geschrieben werden.
  • Schreibt uns Deine / Eure ND-Geschichte per Mail: info@nd-blog.de Oder per Briefpost an die Gabelsbergerstraße 19, in 50674 Köln
  • Jemand aus der Redaktion bearbeitet den Text behutsam und nimmt Rücksprache mit der Autorin / dem Autoren, bevor sie veröffentlicht wird.

Wir freuen uns auf Deine und Eure Geschichten

Barbara Sandfort, Christian Pöpperl, Daniel Al-Kabbani, Johannes Menze, Klaus Mock, Klaus Neumann, Marie Nitschke-Zega, Matthias Respondek, Renate Spannig, Wolfgang Kramer