Fünf Impulse für den Aufbruch in eine soziale Urbanität – Die Einladung zu Breakout-Sessions

München gibt durchaus auch als Hotspot, was den Wohnungsmarkt aber auch innovative Projekte angeht. Mit tatkräftiger Unterstützung der Region München lokalisieren wir die Kongressdebatte in der Weltstadt mit Herz. An dieser Stelle präsentieren wir die fünf Impulsgeber*innen.

Ab 16:20 Uhr am 13. März thematisieren sie Aufbrüche. Die Impulse vertiefen wir in Breakout-Sessions.

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„Für mich steckte alles Wichtige für den Aufbruch da drin“

AufbruchsGedanken von Maria Fischer, Schmallenberg

„Ich freue mich riesig, bin etwas aufgeregt und neugierig, denn Montag kam die Mail von der Apothekerkammer, daß ich bei der Impfstoffzubereitung im Impfzentrum vom Hochsauerlandkreis dabei bin!

Zur Info für die meisten von Euch: in NRW dürfen wir Apotheker unseren Beitrag zur Impfung gegen COViD-19 leisten und unsere pharmazeutischen Kenntnisse und Fähigkeiten im o.g. Rahmen einbringen.So werde ich am Sonntag, den 21.2. gemeinsam mit einer Arbeitskollegin zum Impfzentrum aufbrechen.

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Schweigen herrschte wirklich lang genug

In einem hörenswerten Interview mit dem Deutschlandfunk erklärte letzte Woche Lisa Kötter: „Gefährlich macht uns, glaube ich, dass wir keine Vereinigung von Theologen sind, die darüber diskutieren, wie viele Engel auf die Kirchenspitze passen, sondern dass die Bewegung Maria 2.0 tatsächlich aus der Mitte der Gemeinden kam. Das sind Frauen, die jahrzehntelang teilweise ihre Dienste in der Kirche ehrenamtlich versehen haben, wir haben zwar auch Theologinnen, viele studierte Frauen, in der Bewegung. Aber im Grunde sprechen wir mit der Stimme derer, die sich einfach auf das Evangelium berufen und diese ganzen Machtspielchen nicht mitmachen.“

„Schweigen war gestern“, hat Lisa Kötter ihr Buch überschrieben, das am 1. März erscheint und aus dem sie beim Frauenkonklave zu Beginn des AufbruchKongresses gelesen hat. Die freischaffende Malerin aus Münster und in der Gemeinde Heilig Kreuz eine „ganz normale Kirchgängerin“ gehört zum Gründungskern von Maria 2.0. 

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Was ich von Maria 2.0 halte …

Ein Zwischenruf von Ottmar John

Maria 2.0 ist eine Reaktion auf die Verschärfung der Krise des kirchlich verfassten Christentums, vor allem auf die speziellen Krisensymptome der katholischen Kirche. Aktiv auf die Krise zu reagieren ist gut.

Maria 2.0 gibt denen eine Identifikationsmöglichkeit, für die alle oder einige ihrer Forderungen selbstverständlich und überfällig sind. In meinem persönlichen kirchlichen Nahbereich bin ich niemanden begegnet, der die Forderungen von Maria 2.0 ablehnte. In Krisen ist Streit unausweichlich. Schlimmer als Streit ist Verbitterung.

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„Aufbrechen und ins Horn stoßen“

AufbruchsGedanken von Werner Reckert

Das Thema „Aufbruch“ und ein neues Format prägen den ND Kongress in diesem Jahr. Um einen persönlichen Aufbruchsgedanken gebeten, schreibe ich gerne ein paar Zeilen. Aufbruch – wohin oder wozu?

Da kam mir der Spruch in den Sinn: „Lasset uns aufbrechen und ins Horn stoßen“. Dieses Leitmotiv findet sich in der Bibel in den Büchern des Alten Testaments, z. B. bei Josua 6.1 ff. Die Israeliten brechen auf, ziehen um die Mauern der Stadt Jericho und bringen mit dem Blasen der Hörner und Kriegsgeschrei die Mauern der Stadt zum Einsturz, so wie Ihnen verheißen wurde.

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Wo Aufbruch nötig und überfällig ist

AufbruchsGedanken von Hilke Heiny

Definitiv nötig und mehr als überfällig ist aus meiner Sicht ein globaler Aufbruch für ernsthafte Bemühungen um mehr Klimaschutz. Hoffnung hat mir dort die Reichweite von „fridays for future“ gemacht. An dem Thema kam 2019 niemand vorbei, die „scientists for future“ haben sich in kürzester Zeit zusammengeschlossen, die Bewegung unterstützt und die Politik und Wirtschaft (aber auch alle anderen) zum schnellen und wirksamen Handeln aufgefordert.

Hier hatte ich ein wirkliches Aufbruchsgefühl, die bunten und riesigen Demonstrationen in Hamburg waren sehr eindrucksvoll. Noch im Sommer 2020 gab es große virtuelle Proteste und gelungene Versuche, dem Thema weiterhin Gehör zu verschaffen.

Ich wünsche mir sehr, dass dieser Aufbruch seinen Schwung, trotz Corona, wiederfindet. Dass sehr große Einschnitte und auch Einschränkungen nötig sind, ist vielen klar. Dass deren Umsetzung auch kurzfristig machbar sein können, zeigen aus meiner Sicht die enormen Veränderungen im Alltag, die durch die Corona-Schutzmaßnahmen gerade schon aktuell sind. Hier würde ich mir auf dem Weg zum „neuen Normal“ wünschen, dass wir nicht in alte Muster verfallen, sondern uns einen wirklichen Aufbruch trauen.

Neuer Thesenanschlag nach 500 Jahren – Thema beim ND-Frauenkonklave

Quer durch die Republik hängen Frauen von der Reformbewegung Maria 2.0 heute Thesen an Dom- und Kirchentüren. Mit diesem Thesenanschlag 2.0 weisen sie auf die eklatanten Missstände in der katholischen Kirche hin und untermauern damit ihre Forderungen nach Reformen hin zu einer zukunftsfähigen Kirche.

Mit dabei auch ND’erinnen (Foto). Der AufbruchsKongress reflektiert die Kampagne direkt am heutigen Aktionstag ab 19:00 Uhr im Dritten ND-Frauenkonklave.

„An alle Menschen guten Willens“ richtet Maria 2.0 diese sieben Thesen:

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„Wie hart müssen + dürfen wir Kirchenleitungen kritisieren?“ AufbruchsKongess lädt zu drei Diskussionen

Die Fallhöhe beim ‚Synodalen Weg‘ ist immens“, kommentiert Wolfgang Kramer vom ND-Arbeitskreis ‚Erneuerung der Kirche‘. „Während die einen den Gesprächsprozess als allerletzte Chance angesichts der fundamentalen Kirchenkrise verstehen, denunzieren andere die Reformbemühungen als ‚Abgrund von Glaubensverrat‘ bei einschlägigen römischen Großinquisitoren.“

Gleich drei Veranstaltungen auf seinem digitalen AufbruchsKongress widmet der ND dem eskalierenden Kirchenstreit. Interessierte sind herzlich willkommen, sich in die zweistündigen Zoom-Diskussionen am 21. Februar, am 6. und 24. März einzuschalten. 

Am Sonntag, den 21. Februar, ab 19 Uhr, verknüpft das 3. ND-Frauenkonklave die lautstarke Energie der Basisbewegung Maria 2.0 mit dem zwischen Laienvertreter*innen und Bischöfen ausgehandelten  Synodalen Weg und hört die Stimme einer jüngeren Generation, die ziemlich anders christlich sozialisiert ist. 

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Macht uns hingerissen! – Schickt uns persönliche AufbruchsGedanken

Damit dieser Kongress #NDimAufbruch nicht nur Hashtag ist, sondern zu einem wirklichen und gemeinsamen AufbruchsEreignis wird, interessieren uns Deine Überlegungen & Eure Meinungen, wo Aufbruch nötig ist, wie Aufbruch gelingen kann.

Wir stellen uns ein breites Feld von persönlichen Impressionen, aber auch einen wachen Blick auf die aktuellen Verhältnisse in Gesellschaft und Kirche und – logisch – neue Perspektiven vor. Klar kann der ND zur Sprache kommen, muss aber nicht. Wie hat es Heinrich Böll formuliert: „Einmischung ist die einzige Form, realistisch zu bleiben“. 

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Wie der AufbruchsKongress in Mainz sich digitalisierte – Der 1. Werkstattbericht

Der Kongress ist die zentrale Veranstaltung des ND, die sich immer in der Osterwoche in wechselnden Städten trifft. Selten nutzen wir KSJ-Schulen als Treffpunkt und Plattform fürs Programm. Ein erster Bericht aus der Werkstatt der Programmkommission in sieben Punkten.

2020 wollen wir, die Programm-Gestalter*innen, Euch in Mainz, präziser im Willigis-Gymnasium, Heimat einer KSJ-Stadtgruppe, als Kongresszentrum, treffen. Unsere Devise: „Im Aufbruch …“. Bis wir am Freitag, dem dreizehnten März 2020, wegen des Virus den Kongress in Mainz absagen mussten. Schweren Herzens vertagen mussten – dachten wir damals. Denkste.

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