„Jede Stimme zählt“ – Kandidatenrede von Joe zur ND-Bundesleitung

Jede Stimme zählt. Den ND, egal ob als Bund Neudeutschland, als Netzwerk engagierter Christ*innen oder als Buchstabenkombination verstanden, sehe ich in einer Verfassung, dass jede und jeder gebraucht wird, um mit ihren und seinen Kräften unser Zusammenleben mitzugestalten.

Jede und jeder wird gebraucht: Übrigens ganz egal, ob altersweise im Bund oder frisch eingetreten oder neugierig-interessiert.

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Tagesprophet #kongress-final

Auch wenn das exakte Abstimmungsergebnis vom Umlaufbeschluss unter den Ratsmitgliedern noch aussteht: Wir freuen uns, Euch alle in der nächsten Osterwoche beim vielfältigen Kongressgeschehen rund um das Willigis-Gymnasium in Mainz zu treffen. Eines versprechen wir schon jetzt: Der ND-Kongress 2021 wird ein echter Aufbruch, folglich alles andere als langweilig und unsere Wiedersehensfreude in Mainz wird groß sein. Bis dahin wünschen wir Euch von Herzen: Kommt gut & gesund durch die aufgewühlte Zeit. Und nun zum vituellen Finale:

Fragen zur Zeit: Lisa Panzer, Mainz

Ein unschlagbarer Vorteil des bischöflichen Willigis-Gymnasiums ist es, dass es eine KSJ-Stadtgruppe direkt an der Schule gibt. Dort ist Lisa Stadtgruppenleiterin gewesen. Sie leitet inzwischen den KSJ Diözesanverband Mainz.

Hand auf‘s Herz: Erlebst du gerade die Zeit als Entschleunigung oder als puren Krisenstress? Was beschäftigt dich gerade?

Ich empfinde die momentane Zeit, zum einen als positiv, da ich mich vollkommen auf meine Bachelor-Arbeit fokussieren kann. Zum anderen aber auch negativ, weil ich es vermisse, mich mit meinen Handballfreunden zum Training oder zum Feiern zu treffen. Als puren Krisenstress würde ich das Ganze nicht bezeichnen, denn Online-Konferenzen sind möglich.

Hat der Corona-Virus dein Leben umgekrempelt?  

Umgekrempelt ist vielleicht das falsche Wort, aber ich habe Kontakt mit Grundschulfreunden digital aufgenommen, das war echt ein schöner Moment. Ich lebe jetzt bewusster und achte darauf, ob ich die Gummibärchen und die Chips jetzt wirklich brauche oder ob es Geldverschwendung ist.

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Tagesprophet #Dienstag, 14. April

Wir lassen den Mainzer AufbruchsKongress nicht sanglos und klanglos verstreichen. Ein ‚Tagesprophet‘ an alle Teilnehmer*innen und Interessierte enthält jeweils einen Fragebogen, Geistlichen Impuls und ein Quiz. Auf dem ND-Blog veröffentlichen wir den täglichen Fragebogen.

Wer den ‚tagespropheten‘ bekommen möchte: Einfach eine Mail an kongress@nd-netz.de

Fragen zur Zeit: Renate und Jörg Spannig, München

Renate ist in der ND-Leitung, ND Kind, Sozialpädagogin, Kommunalpolitikerin, Jörg Maschinenbauingenieur, Herausgeber Liederbuch Dacapo, beide sind aus der KSJ Amberg, seit 1992 verheiratet, 2 Adoptiv- und Pflegekinder (17 und 21)

Hand auf‘s Herz: Erlebt Ihr die Zeit als Entschleunigung oder als puren Krisenstress?

Stress definitiv nicht, eher die Sehnsucht nach sozialen Kontakten, Begegnungen. Wir haben das große Glück gesund zu sein und in einem Haus mit Garten leben zu können.

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Lektüretipp „Erlebtes und Bewegtes“

Liebe Bundesgeschwister,

eine Epidemie hält uns gefangen. Ostern ist dieses Jahr anders. Keine gemeinsame Ostergottesdienste, kein ND-Kongress in der Osterwoche, keine Besuche bei Verwandten, Osterspaziergänge höchstens zu Zweit. Es bleibt die schriftliche und digitale Kommunikation. Diese will ich nutzen. Ich wünsche Euch allen auf diesem Weg ein besonders frohes und gesegnetes Osterfest.

Um zur Abwechslung etwas beizutragen, teile ich Euch mit, dass soeben ein Buch von mir erschienen ist „Erlebtes und Bewegtes“, dessen Umschlagseite ich als Anlage beifüge.

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Mainzer AufbruchsKongress in der Osterwoche und der Freitag, der Dreizehnte

Am Freitag, dem dreizehnten März, waren die Weichen gestellt. 60 Seiten Programm waren layoutet und warteten, in den Druck zu gehen. Im Endspurt hatten wir in der Programmkommission das eine oder andere inhaltliche Schmankerl im Kongressgeschehen verankert.

Aufbrüche halten wir Programmgestalter*innen für notwendiger denn je. Nach dem politischen Sündenfall zu Erfurt mit den folgenden Verwerfungen. Die Terroranschläge in Halle und Hanau. Beim Synodalen Weg angesichts der Streitereien in der Bischofskonferenz und nach der allerhöchstens halbherzigen Aufnahme der Ideen der Amazonien-Synode durch Papst Franziskus.

Deshalb hatten wir mehrere rote AufbruchsFäden geknüpft durch das Kongressgeschehen im Dialog mit Treiberinnen und Treibern der Transformation.

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„Gott* ist in allen Dingen“ – KSJ Plattform ganz neu mit Gottesstern

Fünfundzwanzig Jahre hat die zweite Plattform gehalten. Eine Ewigkeit in der Jugendverbandsarbeit. Ihre theologische Grundlegung stammte sogar aus den frühen Siebzigern. Auf der Bundeskonferenz 2019 stimmten die KSJ’lerInnen jetzt eine Neufassung des Grundsatzpapieres ab. Grund genug für einen Lokaltermin in Altenberg.

Eine bunte Mischung bevölkert den Kapitelsaal. Das Spektrum reicht von Fans von Feine Sahne Fischfilets bis zu Leuten, die einen Jesuits Hoddie tragen.

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Umbruch in der Kirche – jetzt

Der Kongress zu hundert Jahren ND ist gerade eröffnet und wird sich gleich mit der gegenwärtigen Lage der Kirche auseinandersetzen. Dazu wird Klaus Mertes SJ das Wort ergreifen.

Auf Initiative der Region Münster liegt dem ND-Rat ein Positionspapier vor, das „Umbruch in Kirche – Nach Worten müssen jetzt Taten folgen“ überschrieben ist. Der Rat wird den Antrag am Donnerstag beraten. Bernhard Gleitz und andere schreiben:

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Marienburg – Des Jubiläums zweiter Tag

(Samstag) „Heute habe ich oft Sätze oder nur Halbsätze aus angeregten Gesprächen aufgeschnappt, in denen alle Geschichten von der Burg erzählt haben“, reflektiert Bernd, Geistlicher Leiter der KSJ im Festzelt beim Abendlob den Tag. Aber noch intensiver als die sehr unterschiedliche Augenblicke der Burggeschichten sei das Funkeln in den Augen, den jungen wie alten, gewesen. Zweifellos die Beobachtung des Tages. Keine wirklich überraschende Entdeckung, aber darin spiegele sich die Präsens und Nähe Gottes, deutet der KSJ-Geist das Geschehen.

Tagsüber ist öfters der Begriff „Kirche am Ort“ gefallen. Auf der Marienburg Marienburg – Des Jubiläums zweiter Tag weiterlesen

Florian Laufkötter: Die Marienburg und die Neuerburg in vergleichender Sicht

90 Jahre ND auf der Marienburg ist eine sehr lange Zeit und lädt dazu ein, einen Blick auf unsere Burgen zu werfen. Denn eben wie bei der Marienburg ist der ND Erbpächter der Jugendburg Neuerburg in der Eifel.

Wer nur eine der beiden Burgen kennt, stellt sich die jeweils andere Burg wahrscheinlich sehr ähnlich vor. Was soll sich auch groß unterscheiden? Eine Burg ist und bleibt eine Burg. Wenn man aber beide Burgen kennt, ist einem klar, Florian Laufkötter: Die Marienburg und die Neuerburg in vergleichender Sicht weiterlesen

Niederalfingen: Des ND-Burgjubiläums erster Tag

„Nachts um halb fünf in Stuttgart sind wir losgeradelt“, erzählt Werner. „Die nächtlichen Straßen in der schwäbischen Automobilmetropole waren von Autos frei und dann sind wir in die Nacht und später in den Tag geradelt. Um halb eins stiegen wir dann das erste Mal ab: Am Fuße Niederalfingen: Des ND-Burgjubiläums erster Tag weiterlesen