„Wie hart müssen + dürfen wir Kirchenleitungen kritisieren?“ AufbruchsKongess lädt zu drei Diskussionen

Die Fallhöhe beim ‚Synodalen Weg‘ ist immens“, kommentiert Wolfgang Kramer vom ND-Arbeitskreis ‚Erneuerung der Kirche‘. „Während die einen den Gesprächsprozess als allerletzte Chance angesichts der fundamentalen Kirchenkrise verstehen, denunzieren andere die Reformbemühungen als ‚Abgrund von Glaubensverrat‘ bei einschlägigen römischen Großinquisitoren.“

Gleich drei Veranstaltungen auf seinem digitalen AufbruchsKongress widmet der ND dem eskalierenden Kirchenstreit. Interessierte sind herzlich willkommen, sich in die zweistündigen Zoom-Diskussionen am 21. Februar, am 6. und 24. März einzuschalten. 

Am Sonntag, den 21. Februar, ab 19 Uhr, verknüpft das 3. ND-Frauenkonklave die lautstarke Energie der Basisbewegung Maria 2.0 mit dem zwischen Laienvertreter*innen und Bischöfen ausgehandelten  Synodalen Weg und hört die Stimme einer jüngeren Generation, die ziemlich anders christlich sozialisiert ist. 

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Macht uns hingerissen! – Schickt uns persönliche AufbruchsGedanken

Damit dieser Kongress #NDimAufbruch nicht nur Hashtag ist, sondern zu einem wirklichen und gemeinsamen AufbruchsEreignis wird, interessieren uns Deine Überlegungen & Eure Meinungen, wo Aufbruch nötig ist, wie Aufbruch gelingen kann.

Wir stellen uns ein breites Feld von persönlichen Impressionen, aber auch einen wachen Blick auf die aktuellen Verhältnisse in Gesellschaft und Kirche und – logisch – neue Perspektiven vor. Klar kann der ND zur Sprache kommen, muss aber nicht. Wie hat es Heinrich Böll formuliert: „Einmischung ist die einzige Form, realistisch zu bleiben“. 

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Wie der AufbruchsKongress in Mainz sich digitalisierte – Der 1. Werkstattbericht

Der Kongress ist die zentrale Veranstaltung des ND, die sich immer in der Osterwoche in wechselnden Städten trifft. Selten nutzen wir KSJ-Schulen als Treffpunkt und Plattform fürs Programm. Ein erster Bericht aus der Werkstatt der Programmkommission in sieben Punkten.

2020 wollen wir, die Programm-Gestalter*innen, Euch in Mainz, präziser im Willigis-Gymnasium, Heimat einer KSJ-Stadtgruppe, als Kongresszentrum, treffen. Unsere Devise: „Im Aufbruch …“. Bis wir am Freitag, dem dreizehnten März 2020, wegen des Virus den Kongress in Mainz absagen mussten. Schweren Herzens vertagen mussten – dachten wir damals. Denkste.

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#NDimAufbruch – Digitaler Kongress öffnet Debattier- und Experimentierräume

Ab Aschermittwoch (17. Februar) startet der ND-Kongress 2021. Seid dabei und meldet Euch an! Nachdem wir letztes Jahr an einem Freitag, dem Dreizehnten, den Mainzer Kongress „Im Aufbruch …“ schweren Herzens wegen Corona absagen mussten, lautet frisch überarbeitet unsere Devise für 2021: #NDimAufbruch. 

Hier auf dem ND-Blog eröffnen wir eine Austauschplattform für den digitalen Kongress und starten mit dem aktuellen Zeitplan zum Download. Auf der ND-Website findet Ihr weitere Informationen zum Programm.

Digital und sieben Wochen lang erwarten Euch und alle Interessierten jede Woche vielfältige Angebote: Debattiert mit über notwendige Aufbrüche in Kirche und Gesellschaft, in Politik und in der Medienwelt. Wir öffnen den „Verbandskasten“, wo sich Arbeitskreise und Initiativen auf der ND-Bundesebene vorstellen. Das Geistliche Team lässt religiöse Impulse nachhallen. Viel Vergnügen beim Auswählen!

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Wählen mit Sternchen – KSJ-Buko votiert für weibliche Doppelspitze

Leitungswahlen sind – na logo – das Salz in der Suppe jeder Bundeskonferenz. 2020 ist der Top außerordentlich und außergewöhnlich. Nicht weil, die Meinungsbildung und Abstimmung weitgehend digital läuft, sondern weil Ozans zweite Amtszeit ausläuft und Julia früher als Geistliche Bundesleiterin aufhört. Beide Positionen gleichzeitig besetzen zu können, wirft Luxusprobleme auf, die in der Satzung nicht geregelt sind.

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Demokratie live – Antragsdebatten auf der KSJ-Buko

Buko-Update: Gestern und heute wurden mit Patrycja Reczek und Rebekka „Bekki“ Schuppert die geistliche und politische Bundesleitung auf der digitalen KSJ-Buko gewählt. Herzlichen Glückwunsch. Ein ausführlicher Wahlbericht folgt morgen.

Der gestrige Vormittag stand im Zeichen der Antragsdebatten. Anders als der Begriff „Antragscafé“ ein Kaffeekränzchen vermuten lassen können, ging es hoch konzentriert zur Sache. Das Antragscafé zwischen der ersten und zweiten Lesung öffnete zur intensiven Textarbeit in einem der fünf digitalen Räume: Maria Zanders, Romano Guardini, Sophie Scholl, Thomas Morus und Ursula von Köln.

Demokratie ist ein langsames Geschäft, aber aller Mühe wert, weil sich in Antragsdebatten die unterschiedlichen Ansichten auf der digitalen Buko zu Verbandsinitiativen verdichten und die KSJ-Positionen profilieren. Drei exemplarische Beispiele aus der Demokratie- & Verbandswerkstatt.

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Bundeskonferenz geht ins Netz – Erfolgreicher Auftakt der KSJ-Netzwerker*innen

Kurz vor 17 Uhr am verlängerten Weihnachtsfesttag. Fünf Organisator*innen und knapp siebzig Teilnehmer hocken überall in Deutschland vor den Geräten, sind für die Bundeskonferenz (kurz: Buko) ins Netz gegangen.

Noch herrscht Ruhe vor der KSJ-Buko. Die Zahlen steigen: 82. Auf der diesjährigen Agenda stehen sicher die Wahlen zur KSJ-Bundesleitung im Zentrum der Aufmerksamkeit. Zwei Bewerber*innen um die Stelle der Geistlichen Leitung und gleich drei Leute konkurrieren um die politische Bundesleitung. Spannend ist die Konstellation, weil gleich beide Plätze der KSJ-Doppelspitze zu besetzen sind.

Ozan Ardicoglu eröffnet eine Bundeskonferenz, „wie es sie nicht nie gegeben“. Das Bild sei kurz abgerauscht gewesen, erzählt der Bundesleiter. jetzt sehe er viele bekannte Gesichter auf dem Bildschirm, blicke jetzt aber in den großen einen leeren Raum, wo sich die KSJ’ler*innen sonst sitzen würden. Inhaltlich, das zeigten die die vorliegenden Anträge, werde es eine sehr gute Buko und auf dem digitalen Weg gemeinsam diskutieren.  Ähnlich geht es dem zweiköpfigen Präsidium. Statt wie üblich vor einem Plenum jetzt „einfach so in einen leeren Raum zu reden: Ein komisches Gefühl“.  

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Advent: Zeit der neugierigen Fragen

Dieser Tage ist mir ein Spruch von Erich Kästner in die Hände gefallen: „Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht. Denkt an die Frage jenes Kindes: Was macht der Wind, wenn er nicht weht?“ Klar gibt es so etwas wie Windstille. Wer segelt, kennt Flauten und hofft und freut sich darauf, dass sich die Segel wieder füllen.

Manche Fragen drängen sich auf und passen in die Zeit. Wie wird dies Jahr der Tannenbaum geschmückt?  Kerzen oder LED-Ketten? Den Christstollen mit Quark- oder doch lieber mit Hefeteig? Welches Geschenk passt für wen? Dies ist fraglos noch die leichtere Kategorie.

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Für eine vielfältige Kirche – Junge ND’erInnen solidarisch mit der KHG Köln

Gerade unter den jüngeren Bundesgeschwistern ist der Ärger und das Unverständnis über die Zensur der KHG-Website und den arbeitsrechtlichen Druck auf die KHG-Mitarbeitenden groß. Auf Initiative von Tim Neumann und dem Ak Jugend erklären – zum jetzigen Zeitpunkt – mehr als 70 Unterschreibende:  

Als ND‘erinnen und ND‘er unterstützen wir das Positionspapier der KHG Köln: Wir identifizieren uns mit der dargestellten Position und setzen uns für eine vielfältige Kirche ein. Außerdem stehen wir solidarisch an der Seite der KHG Köln und positionieren uns gegen den arbeitsrechtlichen Druck auf das KHG-Team und die Zensur der KHG-Webseite.

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ND-Leitung: „Niemand darf hinter den Goldstandard der Aufklärung zurückfallen“

Angesichts der Diskussionen um die Aufarbeitung der Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche stellt sich die ND-Bundesleitung an die Seite der Leitung des Aachener Bistums bei ihrem mutigen Paradigmenwechsel und zeigt Konsequenzen für das verbandliche Handeln des ND auf.

ERKLÄRUNG DER ND-BUNDESLEITUNG:

„Endlich nehmen die Verantwortlichen die Perspektive der Betroffenen ein und fragen öffentlich nach den systemischen Ursachen des Missbrauchs. Das in Aachen vorgestellte Gutachten der Kanzlei Westphal Spilker Wastl macht vor allem Klerikalismus als Triebfeder für die Täter aus und beschreibt ein ‚System der Verantwortungslosigkeit‘.

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