Impressionen eines Neujahrstages in Münster im Qualitätsleben

„Willkommen im Qualityland“ war der letzte Beitrag beim Literaturabend der Münsteraner Werkwoche überschrieben.  Passend zum Thema #komplettvernetzt wurde das Hörbuch vom Handy mittels bluetooth an die Box übertragen. Passend auch, weil von Qualityland (diesmal im Form eines Trailers) bereits bei den Laptop-Tischgesprächen zur Eröffnung die Rede war.  Weitere Buchvorstellungen Impressionen eines Neujahrstages in Münster im Qualitätsleben weiterlesen

Fringsen 2017 – Aufbruch ins Ungewisse.

Thomas Frings zu Gast bei der ND-Werkwoche in Stapelfeld

von Peter Barzel

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. In seiner Silvesterpredigt gestand Josef Kardinal Frings im Nachkriegs-Köln 1946 den Verstoß gegen das achte Gebot „Du sollst nicht stehlen“ zu. Dieses Stehlen in der Not für das eigene physische Überleben ging als „fringsen“ in die Geschichte ein.

Siebzig Jahre später legt der Priester Thomas Frings, Großneffe des Kardinal Frings, im Winter 2016 sein Amt als Pfarrer an der Kreuzkirche in Münster nieder. Nicht wegen Fringsen 2017 – Aufbruch ins Ungewisse. weiterlesen

#komplettvernetzt – der Auftakt in Münster

Der westfälische Mittagsfrieden hat sich über die Werkwoche im Münsteraner Franz-Hitze-Haus gelegt. Leise klingen Bandprobenstückchen und ein Kinderchor durchs Haus. Bisweilen ein  Papierrascheln aus der qualitätsvollen Zeitungsecke. Beobachtungen nach den ersten 24 Stunden.

‚#komplettvernetzt‘ lautet das diesjährige Thema. Den Sprung mitten ins Digitale #komplettvernetzt – der Auftakt in Münster weiterlesen

Begegnen wir uns in Dresden!

(24./25./26. Dez./  hl. Abend & Weihnachten)   Es weihnachtet sehr. Wir rutschen aus dem Reformationsjahr 2017 nach Neujahr 2018 rüber. Erich Emil Kästner behält recht. „Wird’s besser? Wird’s schlimmer? Fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich.“ Für die Dinge, die noch zu erledigen sind, legen wir Euch den Vorsatz ans Herz:  Begegnen wir uns in Dresden.

Voller Geschichte(n) steckt Dresden. Tal der Ahnungslosen Begegnen wir uns in Dresden! weiterlesen

ND-Kongress-Adventskalender: Heiteres Dresdener Personenraten

In der letzten Adventskalender-Woche geht es um Personenrätsel. Die Auflösungen kommen – welch‘ Überraschung – zu Weihnachten.

(19. Dez. – Dienstag)  Ihr erinnert Euch vielleicht an „Was bin ich?“ – Das heitere Beruferaten von Robert Lemke, wo nach falschen Antworten Fünf-Markstücke in ein Schweinerl gesteckt werden mussten.  Sehr gut, denn der Dresdener, um den es im Folgenden geht, feierte genau in diesen Jahren sie größten Erfolge.

Er war Schüler des Bischöflichen St.-Benno-Gymnasium ND-Kongress-Adventskalender: Heiteres Dresdener Personenraten weiterlesen

ND-Kongress-Kalender zum Dritten Advent: Tagesprogramme in Dresden

In der zweiten Adventskalender-Woche stellen wir das Programm an den Einzelnen Kongresstagen näher vor. Exkursionen und Erkundungen sind am 17. und 18. Dezember erläutert.

Kongressort St. Benno-Gymnasium: Willkommen in der lernenden Gemeinschaft

(11. Dez. – Montag)  Mit Latein-Lektionen für acht Schüler beginnt die 308-jährige Geschichte des St. Benno-Gymnasiums, das in der Osterwoche zur Herzkammer des Kongresses wird. Heute lernen am St. Benno-Gymnasium etwa 730 SchülerInnen. ND-Kongress-Kalender zum Dritten Advent: Tagesprogramme in Dresden weiterlesen

Neunzig Jahre ND und KSJ auf der Marienburg

„Merk Dir den Termin des Burgjubiläums: Freitag, 31. August bis Sonntag, 2. September 2018!“, schreiben die KSJ’lerInnen aus Rottenburg-Stuttgart, die ND’er aus der Region Württemberg und die Burgkuratoren. Kardinal Walter Kasper und Annette Schavan, jetzige Vatikan-Botschafterin und frühere Bundesbildungsministerin haben den Termin schon fix in ihren Kalendern notiert. Das Foto zeigt den Turm beim 80-jährigen Jubiläum der Burg auf der Ostalb.

„Seit 1928 füllen unsere Verbände die Burg mit Leben. Viele wertvolle Erinnerungen Neunzig Jahre ND und KSJ auf der Marienburg weiterlesen

ND-Kongress-Kalender zum zweiten Advent: Dresden wird zum wirklichen Kongressort

Dresden wird stärker als bei früheren Kongressen selbst zum Thema und zum Ort des Geschehens. Notizen aus der zweiten Adventswoche:

Kongressort Frauenkirche: Ein Symbol der Versöhnung 

(9. Dez.) Am Kölner Dom ist das wenigste originale Bausubstanz. Vielleicht müssen wir dies im Hinterkopf haben, wenn wir auf die prächtig wiederaufgebaute Frauenkirche blicken. Nicht der gestern erwähnte Erste Weltkrieg, sondern der Zweite Weltkrieg hinterließ entsetzliche Wunden in Dresden. Symbol dafür: die Zerstörung des Kuppelbaus George Bährs aus dem 18. Jhdt. Er hatte er das Stadtbild entscheidend geprägt.

An einem Hotspot des Kalten Krieges ND-Kongress-Kalender zum zweiten Advent: Dresden wird zum wirklichen Kongressort weiterlesen

ND-Kongress-Kalender zur ersten Adventswoche

HIer der Überblick über die erste Adventswoche

Ein Adventskalender zum Kongress

(6. Dez.) Nikolaus, der heutigen Tagesheilige, verfügt bekanntlich über höchst unterschiedliche Qualitäten und Erscheinungsformen. So wird er zum Schutzpatron für Hochseefahrer, Binnenschiffer, Kaufleute, Rechtsanwälte, Pfandleihern, Fuhrleuten und Salzsiedern, aber auch von Dieben, Gefängniswärtern und Gefangenen. Aber zu allererst ist Nikolaus der Heilige für Kindern und Liebende.

Hier kommt der Nikolaus als sprechender Roboter im Heinz-Nixdorf-Computermuseum daher. Ähnlich wie zum Kongress in Paderborn gibt es zum Kongress einen internetten Adventskalender, der verschiedene Aspekte und Programmpunkte in Dresden aufgreift.

Dresdener Christstollen – ein himmlisches Gedicht

(7. Dez.) Dresden und Weihnachten zusammen gedacht, führt unweigerlich zum „Dresdener Christstollen“.  ‚Stollen‘ meint ursprünglich Pfosten und Stütze und lenkt den Blick auf den Bergbau. Kulinarisch betrachtet ist es eine Mischung aus Weizenmehl, Butter, Zucker und Hefe, der Sultaninen oder Korinthen, Citronat und Orangeat beigefügt werden, wahlweise in Rum getränkt. Gewickelt wie ein Christkind bekommt die Oberfläche einen Überzug aus feinsten Puderzucker. Lecker! Einzigartig!

1730 hat es auf dem Zeithainer Lustlager, einer prachtvollen Truppenschau des sächischen Königs Augusts des Starken, einen meterlange Butterstollen gegebenhabe. Freileich ohne die damals exotischen Südfrüchte. Heute wacht der Schutzverband „Dresdner Stollen“ e. V., in dem über 130 Hersteller aus Dresden und Umgebung zusammengeschlossen haben, darüber, dass Dresdner Stollen, Dresdner Christstollen und Dresdner Weihnachtsstollen exklusiv in der Region produziert werden. Unsere Prognose: Für die Kongress-Osterwoche eher weniger im KSJ-Café anzutreffen. Aber aktuell: Absolut nice!

Kästner und der König

(8. Dez./Bundesfest) ‚Erinnern‘ ist so herrlich zweideutig, spürt man seinen Bedeutungen nach. Macht aber nichts, höchstens für Zukunft.

Zum Auftaktwort unseres Kongressmottos findet sich beim gebürtigen Dresdener Erich Emil Kästner in seinen Kindheitserinnerungen „Als ich ein kleiner Junge war“ das Erinnern in Form des Kalenders, einem „hornalten, kahlen Buchhalter im Büro der Geschichte, der die Zeitrechnung kontrolliert und, mit Tinte und Lineal, die Schaltjahre blau und jeden Jahrhundertbeginn rot unterstreicht“. Und die höchst lebendige Erinnerung.  »Nein!« rufe diese, schüttele ihre Locken. „Es war gestern!« und lächelnd fügt sie, leise, hinzu: »Oder allerhöchstens vorgestern.“

Kästners Erinnerungen an das königlich sächsische Dresden brechen abrupt mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges ab. An dessen Ende wird Friedrich August III. von Sachsen abdanken. Infolge der Novemberrevolution von 1918 soll er mit dem Diktum „Macht euren Dreck alleene!“ am 13. November abgedankt haben. An den Fortgang der Demokratie und Stadtgeschichte erinnern wir am Kongressdienstag. Übrigens auch im Kästner-Museum am Albertplatz. (Foto)