#NDimAufbruch – Digitaler Kongress öffnet Debattier- und Experimentierräume

Ab Aschermittwoch (17. Februar) startet der ND-Kongress 2021. Seid dabei und meldet Euch an! Nachdem wir letztes Jahr an einem Freitag, dem Dreizehnten, den Mainzer Kongress „Im Aufbruch …“ schweren Herzens wegen Corona absagen mussten, lautet frisch überarbeitet unsere Devise für 2021: #NDimAufbruch. 

Hier auf dem ND-Blog eröffnen wir eine Austauschplattform für den digitalen Kongress und starten mit dem aktuellen Zeitplan zum Download. Auf der ND-Website findet Ihr weitere Informationen zum Programm.

Digital und sieben Wochen lang erwarten Euch und alle Interessierten jede Woche vielfältige Angebote: Debattiert mit über notwendige Aufbrüche in Kirche und Gesellschaft, in Politik und in der Medienwelt. Wir öffnen den „Verbandskasten“, wo sich Arbeitskreise und Initiativen auf der ND-Bundesebene vorstellen. Das Geistliche Team lässt religiöse Impulse nachhallen. Viel Vergnügen beim Auswählen!

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ND-Leitung: „Niemand darf hinter den Goldstandard der Aufklärung zurückfallen“

Angesichts der Diskussionen um die Aufarbeitung der Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche stellt sich die ND-Bundesleitung an die Seite der Leitung des Aachener Bistums bei ihrem mutigen Paradigmenwechsel und zeigt Konsequenzen für das verbandliche Handeln des ND auf.

ERKLÄRUNG DER ND-BUNDESLEITUNG:

„Endlich nehmen die Verantwortlichen die Perspektive der Betroffenen ein und fragen öffentlich nach den systemischen Ursachen des Missbrauchs. Das in Aachen vorgestellte Gutachten der Kanzlei Westphal Spilker Wastl macht vor allem Klerikalismus als Triebfeder für die Täter aus und beschreibt ein ‚System der Verantwortungslosigkeit‘.

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Erkenntnisse und sechs Empfehlungen für die ND-Räte zur politischen Profilierung

Wolfgang Kramer, Christoph Mauermann, Markus Grimm, Joe Menze, zuerst Ottmar John, dann Niklas Krieg haben im Auftrag des Frühjahrsrates 2019 die Chancen zur politischen Profilierung ausgelotet. Am 29. Februar gab es ein erstes Multiplikatoren-Treffen, wo verschiedene Aspekte vertieft diskutiert wurden. Eine Fortsetzung ist Corona zum Opfer gefallen, ist aber fest vereinbart.

In der Debatte auf dem Herbstrat in Münster bestätigen die Ratsmitglieder folgenden Ausführungen der Profilierungsgruppe. Das Fazit: Für die politische Profilierung des ND eröffnen sich gute Aussichten. Die Empfehlungen sind kursiv und fett gesetzt.

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„Jede Stimme zählt“ – Kandidatenrede von Joe zur ND-Bundesleitung

Jede Stimme zählt. Den ND, egal ob als Bund Neudeutschland, als Netzwerk engagierter Christ*innen oder als Buchstabenkombination verstanden, sehe ich in einer Verfassung, dass jede und jeder gebraucht wird, um mit ihren und seinen Kräften unser Zusammenleben mitzugestalten.

Jede und jeder wird gebraucht: Übrigens ganz egal, ob altersweise im Bund oder frisch eingetreten oder neugierig-interessiert.

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Dialog und Demokratie im ND – Wofür stehen wir und wie leben wir unsere Vision?

Am ersten Advent ist der „Synodale Weg“ in Frankfurt am Main gestartet worden. Eine einzigartige Chance, für den ND sich zu profilieren. In ihrer Eröffnungsrede vor der Vollversammlung hat die ZdK-Vizepräsidentin (und ND-Leiterin) Claudia Lücking-Michel bei den Delegierten für das experimentelle Gesprächsformat geworben. Es sei, so zitiert sie der Deutschlandfunk, „eine Form, in der Laien und Bischöfe und Kleriker annähernd auf Augenhöhe gemeinsam die Zukunft der Kirche gestalten und hoffentlich ergebnis- und zielorientiert.“

Dialog und ein Hauch Demokratie in der Kirche – dies ist ein neuralgischer Punkt für ND-Mitglieder. Neuralgisch im Sinne von besonders empfindlich und anfällig für Störungen.

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Klima treibt ND-Regionen im Süden um – Aufrufe zum Klimastreik und zur Nachhaltigkeit

Wie hält es der ND und seine Mitglieder mit dem Klima? Der Herbstrat in Köln verabschiedete nach intensiver Debatte einen Antrag, Veranstaltungen auf der Bundesebene möglichst nachhaltig durchzuführen. Bereits auf dem Frühlingsrat und auf dem Ak-Workshop von ‚Gerechtigkeit & Globalisierung‘ während des Jubiläumskongress war der ökologische Fußabdruck des ND kritisch diskutiert worden. Aktuell gibt es einen Appell aus München, sich am Klima-Streik zu beteiligen.

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„Eine Haltung der Offenheit ist notwendig“ – Ein Kommentar zum synodalen Weg

Noch ist ziemlich offen, ob uns der „synodale Weg“ auf die Überholspur führt oder in eine Sackgasse. An dieser Stelle bietet ein Blick in die jüngere Kirchengeschichte eine Wegweisung. „Doch Geduld! Die müssen wir haben, die Geduld, die bittere Wurzeln hat, aber süße Früchte trägt“, mahnte der damalige Papst. „Ich kümmere mich nicht darum, wenn andere es eilig haben. Wer die Dinge übereilt, kommt nie weit“, charakterisierte er sich selbst und bekannte gleichwohl: „Ich bin der Papst, der auf das Gaspedal drückt.“

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ND ruft zum Ja für Europa auf – Wahlaufruf zum 26. Mai

Unter dem Titel „Ja zu Europa!“ ruft der ND-Rat zu den Europawahlen im Mai 2019 auf. Die europäische Einigung sei nicht selbstverständlich, sondern müsse demokratischer, gerechter, solidarischer und friedlicher gestaltet werden. Europa dürfe nicht den Rechtspopulisten überlassen werden. Mit großer Mehrheit beschlossen die 42 Ratsmitglieder während des Kongresses in Köln den folgenden Aufruf:

„Als Christinnen und Christen im ND wirken wir seit 100 Jahren an einer gesellschaftlichen Erneuerung und einer friedlichen Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit mit.

Das große Friedensprojekt Europa liegt uns besonders am Herzen. Europa ist mehr als ein politisches Projekt,

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Rat beschließt Digitale Agenda – Online-Aktivisten für Innovationsprojekte gesucht

Der Herbstrat hat einstimmig eine Digitale Agenda beschlossen. Fünf bis sechs Bundesgeschwister werden gesucht, um die digitale Kommunikation zu intensivieren. Hier suchen wir Mitstreiter/innen.

Ihre Aufgaben sind:

  • Dialogforen auf der ND-Website zu initiieren und moderieren
  • dafür eine verbandsadäquate Netiquette (Gesprächsregel für Foren und Netz) zu entwickeln
  • ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Workshops zur digitalen Kommunikation einzubringen

Erwartet wird:

  • Affinität zur virtuellen (Verbands)Welt
  • Teilnahme an Telefonkonferenzen
  • Bereitschaft, zeitlich begrenzte Foren zu moderieren
  • Bereitschaft, ihr/sein Wissen & ihre/seine Erfahrungen weiterzugeben

Hintergrundinformationen

Bis Ende des Jahres werden Dialogforen auf der ND-Website eingerichtet. Ein erster Probelauf soll während der Werkwochen stattfinden. Über ihre Einrichtung beschließt der Herbstrat in Köln und soll Bundesgeschwister für das Online-Team beauftragen.

– In den Chats debattieren Bundesgeschwister, aber auch Interessierte (Möglichkeit des Gastzugangs), über gesetzte Themen. Voraussetzung ist eine selbstständige Eintragung in Diskussionsgruppe bzw. Abmeldung.

– Die Themen/Topics ergeben sich durch Inhalte der Arbeitskreise, Veranstaltungen sowie zeitaktuellen Fragen und Hirschberg-Artikeln. Gut vorstellbar ist auch ein digitaler „Jour fixe“ mit der Leitung oder „ND-teatime“ oder das freie Forat „Halb zehn in Neudeutschland“. Die Topics werden zeitlich begrenzt, um ihre Aktualität zu gewährleisten.

– Diese Foren werden moderiert und zunächst ad experimentum nur im internen Mitgliederbereich freigeschaltet. Strikt intern bleiben Ratsangelegenheiten und Fragen der Verbandsentwicklung.

– Workshops vermitteln im Rahmen der Werkwochen und des ND-Kongresses 2019 den Umgang mit Foren und die Netiquette.

Interesse ? Fragen ?

Nähere Informationen geben Hilke Heiny, Joe Menze, Sven Neumann und Franziskus Siepmann aus der Kommunkationsgruppe.

kommunikation@nd-netz.de

Freiheit statt Angst – Statt weniger politischer Kommunikation im ND braucht es mehr Öffentlichkeit

2016 hat der ND-Rat In Münster festgelegt, dass die Ratssitzungen mit der Ausnahme von Personaldebatten grundsätzlich öffentlich sind.  Bis dahin tagte der Rat hinter verschlossenen Türen. Jetzt schlägt die Leitung vor, die Öffentlichkeit auf ND Mitglieder zu beschränken. Ausnahmen können die Leitung und das Tagungspräsidium machen, nicht aber der Rat. Außerdem heißt es im Antrag: „ND-Mitglieder, die an Sitzungen des ND-Rates teilnehmen und nicht Mitglieder des Rates sind, sind auf diese Geschäftsordnung zu verpflichten.“

Dazu ein Kommentar von Joe Menze

(1)          Ich bin sehr dafür, strittige Fragen dort zu klären und zu entscheiden, wo sie hingehören. Die letzte Entscheidung über das Wohl und Wehe des Verbandes und des Bundes treffen wir Ratsmitglieder. Freiheit statt Angst – Statt weniger politischer Kommunikation im ND braucht es mehr Öffentlichkeit weiterlesen