Impressionen eines Neujahrstages in Münster im Qualitätsleben

„Willkommen im Qualityland“ war der letzte Beitrag beim Literaturabend der Münsteraner Werkwoche überschrieben.  Passend zum Thema #komplettvernetzt wurde das Hörbuch vom Handy mittels bluetooth an die Box übertragen. Passend auch, weil von Qualityland (diesmal im Form eines Trailers) bereits bei den Laptop-Tischgesprächen zur Eröffnung die Rede war.  Weitere Buchvorstellungen waren „Die Geschichte der Welt“, neu erzählt von Ewald Frie, „Leere Herzen“ von  Juli Zeh und „Der Circle“ von Dave Eggers. Echt spooky dabei: Nach der Vorstellung des Frie-Buches schlägt Amazon kurze Zeit später einem Teilnehmer exakt diesen Titel zum Kaufen vor.

Überhaupt erweist sich der Neujahrstag als Zusammenführung der verschiedenen Aktivitätsfelder. Beim Neujahrskonzert wechseln sich die Generationen ab. Vom Kinder- bis zum Erwachsenenorchester , zum Zuhören bis Mitsingen, Instrumental bis zum von Everglow und Coldplay bis Bachs Air Gesamturteil: pomp and circumstance!

Auch der Familiengottesdienst am Neujahrsmittag mit Diethard Zils vereint die liturgischen Talente. Vier Gruppen hatten spezifische Beträge geliefert, die am Vortag in gut einer Stude jeweils ausgefeilt wurden. Statt einer babylonischen Sprachverwirrung, der Lesungstext, spannte sich am Ende ein Netzwerk mit orangen Haltepunkten über die Werkwochengemeinde.

Überhaupt zeigte sich im Franz-Hitze-Haus eine Fülle von zielgruppengerechten Gottesdiensten. Der gemeinsame Morgenimpuls mit „Hallo Gott, hier spricht Anna“ hatten die Studierenden gestaltet. Abends um 19 Uhr widmete sich der Jugendgottesdienst den Gestalten Johannes, Petrus und Paulus. Zeitgleich gab es in der Kapelle für die Kinder einen Gottesdienst. Taizé-Singen passte ebenso ins Programm wie der Erwachsenengottesdienst, der mit einer Filmsequenz aus dem brandneuen Testament  startete und zu einem sehr intensiven Austausch über den eigenen Glauben und persönlichen Gottesbekenntnissen führte.

#komplettvernetzt – so lässt sich ein Fazit der Werkwoche ziehen –  das ist eine Zeit mit einem weiterführenden Qualitätsleben gewesen, wie wir es uns nur wünschen können.

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