Der Jubiläumsantrag und ein Lackmustest – Resümee der Ratssitzung

Dem ND-Herbstrat lag der Antrag von mehr als einem Prozent der Bundesgeschwister vor, dass hundertjährige Jubiläum des Bundes gemeinsam mit KSJ und Heliand zu feiern und miteinander zu gestalten. Das Hauptziel ist erreicht, kann ich konstatieren. Der Rat hat mit großer Mehrheit, die Einladung an KSJ’lerInnen und Heliandfrauen ausgesprochen, das Jubiläum 2019 in der Osterwoche zu Köln gemeinsam zu feiern.

Auf der KSJ-Bundeskonferenz wird jemand gewählt, der in die Programmkommission geht. Der Heliand-Frauenkreis wird sich mit Programmelementen am Jubiläum beteiligen. Die Debatte zum Jubiläum 2019 war aber gegen Schluss des Rates terminiert und litt unter Zeitdruck und nachlassender Konzentration.

Ins Detail: Vor dem Herbstrat fand ein „Drei-Verbände-Treffen“ statt, wo die Bundesleitungen sich bereits auf diese Antragslinie verständigt haben.  Spannend ist, dass innerhalb der ND-Leitung die Verantwortlichkeit gewechselt hat. Jürgen Holtkamp aus Dülmen, Vize-ND-Leiter, führt angeregte Gespräche mit Edith und Ozan. Das ließ sich in der Jugendherberge beobachten. Also, das klappt wieder.

Der entscheidende Auslöser für diese erfreuliche Entwicklung ist der Antrag gewesen, da es in der ND-Leitung erhebliche Widerstände gegen ein gemeinsames Jubiläum gegeben hat. Unsere Summe, mehr als 1% des Verbandes, aber auch die Vielfalt der Liste alt & jung und Süd & Nord hat bei Leitungsmitglieder durchaus Eindruck gemacht.

Der übrige Lackmustest für die Zukunft verlief – nach meiner Meinung – aber eher kläglich. Das Thema bleibt festgezurrt: „Christ sein.heute“. Angeführt wurde die quasi dreifaltige Abfolge: – Charakteristika/Dimension des ND-Profils (soeben vom Rat beschlossen) – Titel der Festschrift (ein 192 Seiten starkes Buch für alle ND’er) – Jubiläumsmotto des Bundestages.

Stimmt natürlich, dass diese Einheitlichkeit im Aufgalopp ein starkes Pfund ist. Das Dynamische, Innovative ginge aber verloren, kritisierten einige Ratsmitglieder. Es gibt eine mündliche Zusage aus der Leitung, dass es eine Veranstaltung mit „Aufbruch ins Neue (seit 1919)“ geben wird.

Nicht einmal erwägenswert ist die Verschiebung ins Wochenende. Laut der Leiterin sei der Beschluss für die übliche Kongresswoche bereits getroffen und natürlich entsprechende Vereinbarungen. Das Protokoll vom Frühjahrsrat Mülheim 2016 hält in puncto Festschrift und Festakt/Festausschuss samt Beauftragung von Hans-Adolf Hammermann 28 Ja-Stimmen, 6 Enthaltungen und kein Nein fest. Gleichzeitig hat die Leitung stillschweigend den Ratsbeschluss von Münster zu den Räumlichkeiten ins Gegenteil gekehrt und in Erwartung einer 750 Teilnehmerzahl den Gürzenich am Freitagnachmittag /-abend angemietet.

Über das Zustandekommen der Programmkommission / des Festausschusses werden wir an anderer Stelle noch debattieren müssen. Unter der Leitung von Hans-Adolf wirken mit: Regina Kobold (frühere KMF-Leiterin, Kongress Mülheim, ,Ak Bibel) Rainer Will (Domforum/Bildungswerk Köln, alter KSJ-Bundesleiter) eine Vertretung des Kinder- und Jugendprogrammes und der Geschäftsführer Franziskus Siepmann. Nach einer Intervention wurde die/der KSJ-Delegierte nachgewählt.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Wir feiern gemeinsam. Jetzt gilt es das Beste daraus zu machen. Vorher gibt es den Kongress in Dresden. Lasst Euch von ihm angenehm überraschen. Eine ganz herzliche Einladung nach Dresden von meiner Seite. Außerdem feiert August/September die Marienburg ihr Neunzigjähriges. Einladungen werden Euch erreichen.

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