{"id":862,"date":"2018-09-01T12:14:26","date_gmt":"2018-09-01T10:14:26","guid":{"rendered":"http:\/\/nd-blog.de\/?p=862"},"modified":"2018-09-01T12:15:50","modified_gmt":"2018-09-01T10:15:50","slug":"das-drei-generationen-projekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nd-blog.de\/?p=862","title":{"rendered":"Das Drei-Generationen-Projekt: Ora&#038;Labora auf der Neuerburg"},"content":{"rendered":"<p>Eine der coolen Errungenschaften bei Ora ist der mittagssonnige Espresso, der auf Gaskochern erhitzt im Burghof ausgeschenkt wird. Es ist eine gro\u00dffamili\u00e4re Innovation und Koproduktion aus den H\u00e4usern Beck-Lohmann-Heiny: Antje, G\u00f6tz und Nele aus W\u00fcrzburg, Hilke, Tobias mit Jakob und Muriel aus Hamburg und Christel und Manfred aus Ratingen.<\/p>\n<p>Mit insgesamt neun Leute ist dieses Mal der Familienclan super vertreten. <!--more-->Auf dem Foto sitzend von links: Tobi(as), Nele, Jakob, Christel, Muriel und Manfred. Stehend: G\u00f6tz, Hilke und Antje. Die drei Generationen Beck-Heiny-Lohmann fahren schon l\u00e4nger auf Ora&amp;Labora. Mal beim gesamten Clan nachgefragt. Seid wann fahrt ihr auf die Jugendburg und mit welchem Lieblingswerkzeug hantiert ihr am liebsten?<\/p>\n<h3><em><span style=\"color: #800080;\">In der Reihenfolge ihres Auftritts auf der Neuerburg: Was ist Dein Lieblingswerkzeug?<\/span><\/em><\/h3>\n<p>Den Anfang machte 1996 Hilke &#8222;mit dreimal Aussetzen&#8220; w\u00e4hrend der 24 Jahre Ora&amp;Labora. Ihre Antwort &#8222;Akku-Schrauber&#8220; als Lieblingswerkzeug wird sich wiederholen. \u201eWenn die leer sind, und man muss mit der Hand schrauben, dann macht das \u00fcberhaupt keinen Spa\u00df.\u201c<\/p>\n<p>Bei dem Anfangsjahr ist Tobi sich nicht ganz sicher. \u201eIrgendwann ganz fr\u00fcher mit Hilke &#8211; Das ist aber Ewigkeiten her\u201c. Der Cheflenker des Radladers l\u00e4sst am liebsten die Tischkreiss\u00e4ge rotieren. \u201eDie habe ich nicht selbst zuhause, aber mit ein bisschen \u00dcbung kann man recht pr\u00e4zise arbeiten.\u201c<\/p>\n<p>Christel ist im zweiten Jahr von Tochter Hilke mitgenommen worden. Also seit dem Ende der Neunziger schwingt sie die Pinsel. \u201eEs hat sich so ergeben, dass ich jedes Jahr irgendwo pinsele.&#8220;<\/p>\n<p>Christels zweite Tochter Antje ist 2001 zum ersten Mal bei Ora-et-Labora dabei. \u201e2015 mit der Familie dann in Serie\u201c. An der Chillm\u00f6bel-Tischlerei sch\u00e4tzt sie das Zieheisen \u00fcberhaupt nicht, sondern setzt auf die Kr\u00e4fte des Akku-Schraubers.<\/p>\n<p>Ihr Mann G\u00f6tz nennt das Jahr 2002, dann lange nicht mehr und dann wie die anderen W\u00fcrzburger ab 2015. Ein ausgesprochenes Lieblingswerkzeug h\u00e4tte er nicht. Vielleicht so ein \u201eDreck-Weg-Schaufel-Zeugs\u201c erkl\u00e4rt der Miterbauer der Rutsche.<\/p>\n<p>Nach seiner Pension 2004 ist auch Opa Manfred mit von der Partie. Ganz begeistert berichtet er von der Mischmaschine, die bei seinem Treppenbauprojekt zum Einsatz gekommen ist.<\/p>\n<p>Eine Freundin des Akku-Schraubens ist auch Muriel, die j\u00fcngste: \u201eSeit neun Jahren, als ich eins war, fahre ich zur Jugendburg. Einmal waren wir nicht da, sonst immer\u201c. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dfert sich Jakob, ihr Bruder. Und wie sein Vater fasziniert ihn die Tischkreiss\u00e4ge. \u201eWeil ich ganz schnell gro\u00dfe Sachen schneiden kann und es nicht so anstrengend ist wie mit dem Fuchsschwanz.\u201c<\/p>\n<p>Nele f\u00e4hrt seit 2015 auf die Burg. Die Schleifmaschine setzte sie gekonnt beim T\u00fcr &amp; Tor-Projekt ein.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800080;\"><em>Wer entscheidet dar\u00fcber, dass Ihr alle auf Ora&amp;Labora fahrt?<\/em><\/span><\/h3>\n<p>Wie gesagt: Aktuell neun Personen, drei Familien, drei Generationen \u2013 nur Ole ist nach Warth und zu den ND-Ferien gefahren. Sofort stellt sich die Frage: Wer entscheidet dar\u00fcber, dass Ihr in so gro\u00dfer St\u00e4rke nach O&amp;L fahrt? Immerhin m\u00fcssen der Hamburger und bayrische Schulferienkalender \u00fcbereingebracht werden. Klar: Einen Beschluss einer gro\u00dfen Familienkonferenz gibt es nicht. Wohl aber eine Entscheidungsdynamik.<\/p>\n<p>Die eine Deutungslinie vertreten Christel, Tobi und die W\u00fcrzburger: \u201eJeder f\u00fcr sich selbst, wir fragen rum, fahren unabh\u00e4ngig von den Anderen.\u201c Nele wirft ein: \u201eIch entscheide freiwillig, dass ich mitgehe.\u201c Leicht modifiziert in den Worten von G\u00f6tz: \u201eJede Familie f\u00fcr sich. Wir schauen, ob es passt. W\u00e4re doch mal wieder sch\u00f6n, gemeinsam auf O&amp;L Zeit zu verbringen.\u201c Die Hauptmotivation schildert Antje: \u201eO&amp;L hat schon etwa von Familientreffen. Hinzu kommt noch: Aktives Tun, ND-Erleben und auf der Burg zu sein.\u201c Au\u00dferdem seien die Heinys \u201egef\u00fchlt gesetzt\u201c.<\/p>\n<p>Blick nach Hamburg, zum Heiny-Familienzweig: \u201eMama und Papa entscheiden\u201c, erkl\u00e4rt Muriel. \u201eDie wissen, dass wir hier hinwollen. Es macht Spa\u00df und ist Routine.\u201c Der Bruder Jakob: \u201eHaupts\u00e4chlich Muriel und ich, weil wir gerne hinwollen. Oma und Opa fahren immer hin und die W\u00fcrzburger sind jetzt auch das f\u00fcnfte Mal da.\u201c \u201eWir fragen die Kinder: Wollen wir nicht einmal etwas anderes machen?\u201c, erz\u00e4hlt Hilke. \u201eN\u00f6, meinen sie, und dann k\u00fcmmen wir uns nicht um Alternativen. Nicht hin zu fahren kann ich mir nicht vorstellen.\u201c<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfvater best\u00e4tigt dies. \u201eMeiner Erfahrung nach entscheiden Muriel und Jakob, die reden mit Nele und Ole und dann wird die Frage nach den Ferien in Bayern und Hamburg gestellt, ob es kompatibel ist. Wenn das alles klar ist, kommt Oma Christel ins Gespr\u00e4ch, die auch an O&amp;L h\u00e4ngt.\u201c<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800080;\"><em><strong>Was fehlt auf der Neuerburg noch bei Ora&amp;Labora ?<\/strong><\/em><\/span><\/h3>\n<p>Vom Espresso aus dem TAZ-Pulver war ja eingangs schon die Rede. Was k\u00f6nnte die das Leben auf der Neuerburg noch abrunden? Weniger Wespen lassen wir mal au\u00dfen vor.<\/p>\n<p><strong>Manfred:<\/strong> \u201eWenn ich als Senior bei O&amp;L bin, m\u00f6chte ich mehr Bequemlichkeit haben. Ich bin \u00fcber das Jugendherbergsniveau hinaus, nehme das aber billigend in Kauf. (Lacht.) Und dann fehlt mir die Anerkennung im Bund, die nur sp\u00e4rlich vorhanden ist. Wir sind die einzige wirklich generations\u00fcbergreifende Veranstaltung.\u201c<\/p>\n<p><strong>Christel:<\/strong> \u201eAm letzten Tag, wenn alle Projekte abgeschlossen sind, w\u00fcnsche ich eine Manik\u00fcre, und vielleicht noch eine R\u00fcckenmassage.\u201c<\/p>\n<p>G\u00f6tz: \u201eDas abendliche R\u00fcckenprogramm\u201c<\/p>\n<p>Antje: \u201eHabe ich mir noch nie Gedanken dr\u00fcber gemacht \u2013 ich wei\u00df grad nix.\u201c<\/p>\n<p>Hilke: \u201eDas viele andere wissen, was wir hier machen. F\u00fcr O&amp;L selber: Ein \u00fcbersichtlicher Werkzeugschrank, oder einen Werkzeugmeister, eine Werkzeugmeisterin\u201c<\/p>\n<p>Tobi: \u201eInhaltlicher Input zur Burggeschichte. Das ist mir aufgefallen, als ich mit der JugeND \u00fcber Ora geredet habe und die dann feststellten: Das ist auch Denkmalschutz, was wir hier machen.\u201c<\/p>\n<p>Nele: \u201eIch \u00fcberlege \u2026\u201c<\/p>\n<p>Muriel: \u201eSpontan f\u00e4llt mir nichts ein.\u201c<\/p>\n<p>Jakob: \u201eEin Lagerfeuer, an dem man Feuerzauber machen kann.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der coolen Errungenschaften bei Ora ist der mittagssonnige Espresso, der auf Gaskochern erhitzt im Burghof ausgeschenkt wird. Es ist eine gro\u00dffamili\u00e4re Innovation und Koproduktion aus den H\u00e4usern Beck-Lohmann-Heiny: Antje, G\u00f6tz und Nele aus W\u00fcrzburg, Hilke, Tobias mit Jakob und Muriel aus Hamburg und Christel und Manfred aus Ratingen. 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