Lektüretipp „Erlebtes und Bewegtes“

Liebe Bundesgeschwister,

eine Epidemie hält uns gefangen. Ostern ist dieses Jahr anders. Keine gemeinsame Ostergottesdienste, kein ND-Kongress in der Osterwoche, keine Besuche bei Verwandten, Osterspaziergänge höchstens zu Zweit. Es bleibt die schriftliche und digitale Kommunikation. Diese will ich nutzen. Ich wünsche Euch allen auf diesem Weg ein besonders frohes und gesegnetes Osterfest.

Um zur Abwechslung etwas beizutragen, teile ich Euch mit, dass soeben ein Buch von mir erschienen ist „Erlebtes und Bewegtes“, dessen Umschlagseite ich als Anlage beifüge.

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„Bleiben wir uns – auf Abstand – nahe!“

Ich habe das Gefühl, an einer großen Feldstudie teilzunehmen. Das Thema der Studie: Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn sie über eine längere, aber absehbare Zeit in die soziale Isolierung geht? Wenn Familien sich nicht mehr generationenübergreifend sehen dürfen, wenn alte und kranke Menschen nicht mehr besucht werden dürfen, wenn Sterbende alleine sterben müssen ,Schulen und Kitas und auch Kirchen geschlossen werden, wenn menschliche Nähe und Berührung verboten werden.

Bei allem, was sich an Bildern von Vereinsamung und wirtschaftlichen als auch psychischen Nöten aufdrängt, versuche ich mir bewusst zu machen, was sich auch zum Guten wenden könnte:

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Coronazeit als Déjà-vu

Die Coronazeit kommt mir vor wie ein Déjà-vu. Menschen, die z.B. durch eine Chemotherapie ein geschwächtes Immunsystem haben, kennen Zeiten mit stark eingeschränkten Kontakten und den Verzicht auf gesellschaftliche Teilnahme bereits. Eine solch einschneidende Erfahrung kann Relationen, Prioritäten und Perspektiven befreiend verändern. Dabei bleibt auch vom Glauben und von der Glaubenspraxis nur noch das übrig, was sich als tragend bewährt hat und als echt erwies. Unwichtiges, Aufgesetztes und Äußerliches verblassen.

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Weitere Notizen des Wochengeschehens: Singen mit den Nachbarn

Liebe Claudia, wir danken dir für deine lieben Corona Grüße. Das war eine prima Idee und wir freuen uns schon auf viele Anregungen besonders jetzt in der Karwoche und an Ostern von allen Bundesgeschwistern.

Wir singen seit einiger Zeit jeden Abend 21:00 Uhr über zwei Gartenzäune hinweg mit unseren Nachbarn: „Der Mond ist aufgegangen…“,   „Kein schöner Land in dieser Zeit…“  und schließen mit einem kurzen Nachtgebet.

Im Übrigen erfreuen wir uns an der geistlichen Orgel Musik gespielt und erläutert von Professor Brettschneider (zu finden unter kath-bonn.de) Am Ostermorgen klingt bei uns schon früh der russische Osterjubel „ Russian Erster Festival Ouverture op.36“  von Rimsky-Korsakov (zu finden  auf You tube) durchs ganze Haus. Die Osterkerze wird angezündet und wir feiern mit euch allen vernetzt, dankbar am Fernsehen den Ostergottesdienst.

Bleibt alle gesund und zuversichtlich! Frohe, gesegnete Feiertage wünschen euch

Annelie und Ewald Giese, Bonn

In Corona-Pein – gelassen sein – was fällt mir – ganz persönlich – dazu ein?

mit Ruhe abwarten —  na ja —  schaun  mer mal — stets bereit, Neues  zu erleben  –  und  Anderes vielleicht   sogar GanzAnderes — dafür offen sein frisch und fromm und frei — im Ja  zu  mir selber — so wie ich bin — leben  im  Corona-Vir(r)warr und  — zugleich darüber  hinaus  — ist  das denn möglich? — bin gespannt entspannt optimistisch— ohne Stress geduldig — sich überraschen lassen — komme,  was kommt —  Schweres  und Hartes, Unbegreifliches — Geheimnis des Lebens – in dem, aus dem und mit dem ich mir — wie  meinen Nächsten und Fernsten — den Hauch von Liebe, Glück, Mut, Freude gönnen und geben     – schenken und genießen lassen kann — ja, und     auch – bei alle dem – dann und wann einfach mal  nur da sein  ohne ein Warum und ohne ein Wozu  —  schon  und noch

gelassen sein — und bleiben

Klaus Jäkel, Aachen – Auch bekannt für seine Klangschalen-Meditationen bei ND-Veranstaltungen

eine gemeinsame, zeitgleiche, bundesweite Aktion für die Kar- und Ostertage

Liebe Bundesgeschwister!

 Im  HELIAND wurde die Idee  einer gemeinsamen zeitgleichen Aktion für  die Kar- und Ostertage bundesweit  gerne  angenommen , und wir würden diese  Aktion  auch gerne „geschwisterlich“ mit euch teilen:

„Kartage und  Ostern wegen Corona ohne Gemeinde, allein, isoliert in den eigenen vier Wänden ? Nein, so soll es bei uns nicht sein, auch wenn wir natürlich  die    Vorsichtsregeln einhalten.  Wir sind miteinander verbunden-erst recht  beim Fest der Auferstehung  unseres Herrn, Darum laden wir euch in der Osterzeit ein, unbeschadet natürlich  eurer persönlichen   Gestaltungspläne, diese  Verbindung auszudrücken in vereinbarten Zeichen – wie die ersten Christen….:

Karfreitag,15.00 (-16.00,Karfreitagsliturgie): Wir denken gemeinsam an das Sterben Jesu am Kreuz, entzünden für IHN ein Licht und stellen es in ein Fenster.

   Ostersamstag, 22.00 -24.00 (Osternachtfeier :  Wir stellen eine „Osterkerze“ als Zeichen für  unsere Freude über Christus, das lebendige Licht, ins Fenster ;

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